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für den Dienst auznwerben. Komm, Kit, komm, laß uns gehenund —"
„Sotten wir denn Obrist Howards Gesellschaft so bald verlie-ren?" sprach Katharina, und näherte sich mit freundlich schmeicheln-der Miene ihrem Vormund. „Ich weiß, er vergißt ja gerne einrasches Wörtchen, das Einem etwa bei unseren kleinen Streitig-keiten entfallen wäre, und wird auch jetzt nicht in Bösem vonuns scheiden, wenn er uns überhaupt verlassen will, noch ehe er,wie sonst, seinen Thec bei uns eingenommen."
Der Veteran drehte sich nach der Sprechenden um, und horchtemit tiefer Aufmerksamkeit ans diese unerwartete Anrede.
„Aha! du kleine, zornige Hexe! Du kennst mich wohl zu gut,als daß du an meiner Verzeihung zweifeln könntest," erwiederteer in sehr besänftigtem Tone; „doch der Dienst hat seine Rechte,selbst wenn einer jungen Dame Lächeln nns znm Bleiben verlei-ten möchte. Ja, ja, Kind, auch du bist die Tochter eines sehrbraven und würdigen Seemannes; doch du treibst deine Anhäng-lichkeit an diesen Stand etwas zn weit, mein Käthchen — ja,ja, das thnst du wirklich."
Katharina mochte wohl ein bischen roth geworden sein, dochdas feine Lächeln, welches dieses Zeichen ihrer Beschämung be-gleitete, machte ihre Züge nur noch schalkhafter als zuvor, wäh-rend sie jetzt ihre Hand leicht aus ihres Vormunds Aermcl legte,und ihn auf diese Art noch länger zurückzuhalteu versuchte.
„Aber warum wollen Sie uns denn verlassen, Obrist Howard?Es ist schon so lange, seit wir Sie nicht mehr im Kloster zn se-hen bekamen, und Sic wissen ja, daß wir Sie immer wie einenVater begrüßen. Bleiben Sie noch eine Weile, nnd Sie sollenauch den Titel eines Beichtvaters mit dem vorigen verbinden."
„Ich kenne deine Sünden schon, Mädchen," sagte der wür-dige Obrist, gab aber unvermerkt ihren sanften Anstrengungennach, und ließ sich von ihr nach seinem Sitze znrückführen; „sie