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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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druck und sprang von ihrem Sitze auf;sie sind geschickt undinuthig, und was nur immer brave Seeleute zu thnn vermögen,das thnn sie sicher und gewiß, ja gewiß mit Erfolg. Ucber-dieß," fuhr sie fort, und ihre kleine Gestalt hob sich voll Zuver-sicht, so daß sie fast eben so groß wie Cäcilie anssah, neben diesic sich gestellt hattewen sollte wohl die gerechte Vorsehungin ihrer Gnade mit ihrem mächtigen Schutze bedecken, wenn nichtdiese kühnen Söhne eines niedergctretenen Landes, welche stand-haft gegen die Tyrannei und gegen zahllose Ungerechtigkeitenankämpfen?"

Die versöhnliche Stimmung des Obristcn verließ ihn plötzlich,als er diese Worte hören mußte. Seine schwarzen Angen glühtenin einem für seine Jabre ungewöhnlichen Feuer, und seine Artig-keit vermochte kaum so viel über ihn, daß er Katharinen rnhigaussprechen lassen konnte.

Welche Sünde, Miß Plowdcn," so brach er jetzt los,wel-ches verdammcnswürdige Verbrechen sollte wohl eher die gerechteRache des Himmels ans die Häupter der Schuldigen hcrabrnfen wenn nicht das Vergehen niederträchtiger Rebellen? Sie warcs, vorlautes Dämchen, welche unter Karls des Ersten Regierungunser Vaterland in Thränen und Elend versenkte; sie war es, die,mehr als alle menschlichen Verbrechen zusammen genommen, dieErde mit Blut und Leichen bedeckte; sie ist die Geißel, welche seitden Tagen jenes mit allem Recht gerichteten Absalon bis herabaus unsere Zeiten als ein gerechtes Strafgericht die Menschheitmit ihrem Fluche heimsnchte. Ja, sie trieb die glorreichsten unterden Engeln für immer ans dem Himmel, und sie, das glaube ichmit allem Recht, ist jene eine und unverzeihliche Sünde, derendas heilige Evangelium Erwähnung thnt."

Ich weiß nicht, ob man sie mit Recht als ein so schweres,ungeheures Verbrechen anrechncn darf, wke Sic, Obrist Howard,so eben gethan," crwiedcrte Miß Dunscombe, Katharinens Ant-

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