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in den gewünschten Kurs gebracht. Der Lärm nnd das geschäftigeTreiben zwischen den Raaen verstummte allmählig, nnd die Matrosenstiegen langsam ans das Deck herab, alle bemüht, mit angestrengtemBlick den Nebel zn durchdrungen, der sie umhüllte. Hie nnd daschüttelte Einer in bangem Zweifel de» Kops; doch wagte Niemand,seine wirklichen Besorgnisse in Worten anszndrücken. Alle an Bordwarteten ängstlich auf den vollen Ausbruch des Orkans; dennKeiner ans der stattlichen Fregatte war so unerfahren, um nichtzn wissen, daß sie bis jetzt nur die erste schwache Begrüßung desSturms, der ihnen bevorstand, empfangen hatten.
Jeden Augenblick vermehrte fich indessen die Wnth des Orkans;doch geschah diese Veränderung nur allmählig, nnd die erleichtertenSeeleute fingen schon an, sich der freudigen Hoffnung hinzngeben,daß doch nicht gerade alle ihre düsteren Ahnungen in Erfüllunggehen würden. Während dieses kurzen Zwischenraums voll Unge-wißheit war kein anderer Laut zn vernehmen, als das Pfeifen desWindes, wenn er heulend durch das Takelwerk brauste, oderdas Zischen der Springflut, die wie ein schäumender Wasserfallvon den Bügen des Schiffes abprallte.
„Ei, das bläst ja frisch drauf los," rief Griffith, der in diesemAugenblicke der Angst nnd des Zweifels zuerst wieder das Wortnahm; aber im Ganzen ist's doch nur eine Mühe voll Wind. —Gebt uns nur freien Spielraum nnd die rechten Segel, HerrLvotse, nnd ich will das Schiff auch in diesem Sturme wie einezierliche Jacht regieren.
„Wird's denn anch wenden unter diesen Segeln ? —was meintIhr?" fragte der Fremde mit unterdrückter Stimme.
„O, es wird Alles thnn, was man vernunftgemäß von Holzund Eisen verlangen kann," antwortete der Lieutenant; „aber einSchiff, das bei so stürmischer See einzig nnd allein mit doppelt-gerefften Topsegeln gegen den Wind drehen könnte — das werdetIhr wobl nirgends auf dem Oeean treffen. — Gebt der Fregatte