flüffen beS ßeibe§ bewirft, b. b- in geiftigen ©etrattungen. Saburtwuchs Gato’S Siebe für Einfachheit unb ©elbftbeberrftung nur nochmehr.
Slufserbem (ernte er grietifte ©ilbung fe^r fpät fennen, wieman erjäblt. ©rft in einem bebeutenb üorgerücften SUter nahm etgrietifte ©Triften jur fjanb, wobei er in geringerem ©tafie aus3;fjuft)bibe§, um fo mehr aber aus ©emoftljeneS für feine ©erebt«famfeit ©u^en jog. ^ebenfalls ftnb feine Schriften mit griedjifd^ett(ßtjilofopljemen unb ©efc£)icf)ten reiflich auSgeftmütt. gubem finbenfit ttiele ©teilen, bie er wörtlit überfefcte, in feinen ©prüfen unb©nomenfammlungen eingereiftt.
3. ©amalS lebte ein ©tann non fo nornebmer (perlunft, miewenige SRömer, unb jugleit »on bein bötften ©influfs. ©r warfähig, «inen groben ©barafter in feinem ©ntfteben ju bemerfen, aberjugteicb ebel genug, um ibn aut beranjusieben unb auf bie ©ahnber ©ffre ju führen. SDÖir meinen ©aleriuS [flaccuS. ®iefer befafianftofienbe ©üter neben ©ato, hörte oon ber ©elbfttbätigfeit unbEebenSart beffelben burcb bie ©Hanen unb wunberte fit über ihre @r«}äljlungen: „bafs er ©torgenS auf baS gorum gebe, um nötigenfallsals SRecbtSbeiftanb ju bienen, — bajt er nach feiner Dtütfebr auf baS©ut jur ©MnterSjeit in einem Unterbleib ohne Slermel, im ©ommcrfogar im bloben ©urt arbeite, hierauf mit feinem ©efiribe effe, babeiganj baS nämliche ©rob getriefte, ficb ju ihnen fefce unb aut ben näm*lieben ©lein trinfe." ©benfo hörte er non ber fonftigen grobenffreunblicbfeit ©ato’S, non feiner ©efteibenbeit unb fogar non einigenftlageuben Sleujtenmgen, bereu man erwähnte, ßurj, er befahlfeine ©inlabung jur Safel. ©on bort begann [ein Umgang mit ihm.©r bemertte ©ato’S fünftes unb feines ©lefen, baS, wie eine ©flanje,nur ber ©flege unb eines ©obenS im helleren Eichte beburfte. ®eb»wegen bewog unb berebete er ihn jum Ergreifen feiner ftaatSmänni«{eben Eaufbohtt in 3tom.
©ato begab ficb alfo bahitt. 3u furjem gewann er ficb teilsfelbft manche ©ewunberer unb greunbe burcb feine gerichtlichen ©or«träge, theilS lieb aut ©aleriuS QlaccuS fein Slnfehen unb feine ©tatt»ielfat auf ihn übergehen. 55efiwegen erhielt er juerft bie ©teileeines JfriegStribunS; nather würbe er Suäftor,