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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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von den Halmen abgcschnittcn sind, fallen sie in einen Dekalier,wo die Körner, durch eine eben so rasche als einfache Vornchtung,von den Hülsen gelöst werden. Von da geht Alles in eine Wurf-maschine, wo die Spreu wcggeweht wird. Das reine Korn fällt ineinen kleinen Kasten, aus welchem es durch ein Schraubcn-Hcbe-werk so hoch gehoben wird, daß es aus einer Oeffnung, an derein Sack befestigt ist, laufen kann. Dem langsamen Verrücken derMaschine folgen Wagen und die nöthige Anzahl Menschen, um desDienstes zu warten. Ein Sack nach dem andern wird gelöst, bisein Wagen beladen ist, woraus er zur Mühle geht. Gewöhnlichverkauft der Landwirth fein Getreide an den Müller, oft aber trägter auch die Kosten des Mahlens und schickt das Mehl aus der Ei-senbahn nach Detroit, von wo es in der Regel nach Europa geht,um die Millionen der alten Welt zu nähren. Der Art war wenig-stens im Verlaufe des letzten Jahres der Gang des Handels.Was jene sinnreiche Maschine betrifft, so wollen wir nur noch hin-zusetzen, daß sie im Laufe eines einzigen Sommertages zwan-zig bis dreißig Morgen Walzens abschncidet, reinigt und indie Säcke liefert. Sie ist in der That eine riesenhafte Erfin-dung und geeignet, den Bedürfnissen eines riesenhaften Landeszu entsprechen.

Der alte Peter begleitete uns an diesem Tage aus das Feld.Da stand er, gleich einem anziehenden Denkmale der Vergangen-heit, welche noch so neu und so wundervoll war. Auf eben dieserPrairie, wo Alles von den Fortschritten der Sittigung Zcugnißgab, hatte er gejagt und seinen wilden Rathsversammlungen bei-gewohnt. Auf dieser Prairie hatte er über den Tod des jungenPaares, dessen Nachkommen jetzt glücklich und inmitten des Ueber-flusses hier leben, nachgcsonnen oder seine Zustimmung dazugegeben. Nur das Gebet des sterbenden Missionärs zu Gun-sten seiner Mörder hatte die Ausführung des schrecklichen Beschlus-ses vereitelt.