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Am nächsten Tage nahmen wir ein „Buggy" *) und fuhrenab. Wir hatten zwölf Meilen zurückzulegcn, und fanden einenleicht sandigen Weg, der jedoch minder sebwicrig wurde, je näherwir der berühmten Prairie kamen. Und in der That verdient die-ser merkwürdige Ort, daß man ihn berühmt nennt und daß ihmeine bessere Feder, als die unselige, seinen Ruhm sichert. Wirfanden in Betreff seiner alle unsere Erwartungen verwirklicht, undfuhren mit einer Bewunderung, welche nicht ganz frei von einerArt Schauer war, durch die reiche Sccncrie, welche sich unseremAuge erschloß.
Wenn der Leser sich ein Bild von dem Prairien-Kreise machenwill, muß er sich eine eirunde Fläche von fünfundzwanzig bisdreißigtansend Morgen ungemein fruchtbaren Bodens ohne jede Er-höhung und fast ohne eine Ungleichheit denken. Einige kleine Höh-lungen gibt es jedoch, in welchen sich Quellen finden, die großeTeiche nähren, deren herrliches Wasser das Vieh trinkt.
Diese Fläche ist, so weit wir sic gesehen haben, jetzt ganz ein-gczäunt und angebaut. Die Felder sind groß, manche enthaltenachzig, andere sogar hundert und sechzig Morgen, die meisten sindmit Waizen besäet. Mcicrhvfc mit Scheunen und anderem Zube-hör des ländlichen Lebens erheben sich da und dort. In der Mitteder Prairie ist eine „Insel", das heißt ein Wald von fünf- bissechshundert Morgen Flächeninhalt, welcher mit den herrlichsten ein-heimischen Bäumen besetzt ist, die wir je gesehen haben. In derMitte dieses Waldes breitet sich ein kleiner, kreisrunder See aus,der mehr als eine Viertclmeile im Durchmesser hat. Ein Spazier-gang in diesem Walde, der keine Lichtung, sondern ein jungfräu-licher Wald nach alter Weise ist, erschien uns in den heißen Stun-den eines Sommertages wahrhaft entzückend.
Auf der einen Seite dieser Waldinsel liegt das kleine Dorfoder der große Weiler Schoolcrast. Hier wurden wir von General
Eine einspännige Chaise.