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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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mache». Das einzige Lebenszeichen, welches man in der Nähedes Shanty gewahren konnte, war ein gelegentliches Bellen derDogge, welche in das Gebäude gebracht worden war, wahr-scheinlich um sie gegen die Kugeln und Pfeile des Feindes zuschützen. Aber dieses Thier heulte nicht, wie erschreckte Hundezu thuu pflegen, sondern es bellte, als wittere cs die Nähe vonFremden.

Das schärfste Auge entdeckte keine Art Oeffnung rings um dieHütte. Alles schien fest vermacht, und es war unmöglich, zu sagen,ob nicht in jedem Augenblick und von jeder Seite her eine Kugelauf den Unvorsichtigen abgeschickt würde.

Man war über den Plan bald einig, und er wurde mit großerRaschheit in's Werk gesetzt. Eichenast selbst übernahm es, voneinigen anderen Tapfern unterstützt, die Gebäude in Brand zustecken. Sie thatcn dich, indem sie von einem Baume zu dem an-dern mit einer Raschheit, welche jeder Kugel trotzte, und mit einerUnregelmäßigkeit, die alle Berechnungen vereitelte, hiugleiteten undsich der Küche näherten. Sie erreichten diese ungefährdet, und fan-den so ein Versteck von Blöcken, welches die Indianer verbarg.Hier fanden sic auch Feuer, deun man hatte nicht lange vorher dasMittagseffen zu bereiten angefangeu. Die Indianer waren mitPfeilen und leichtem Holze versehen, und bald begannen sie, ihrebrennenden Geschosse auf das Dach der Hütte zu senden. Pfeilauf Pfeil traf und zündete, und in kurzer Zeit stand das Dach inFlammen.

Jetzt erscholl ein schreckliches Gellen in den Lichtungen. Nachallen Seiten hallte der Jubel der Indianer über ihren Erfolgwieder. Das Holz war dürr und entzündete sich leicht. Der Windwehte stark, und nach einer halben Stunde stand Honigschloß inHellen Flammen.

Stock begann nun zu heulen, ein Zeichen, daß er die ihmdrohende Gefahr kannte. Aber kein menschliches Wesen ward sicht-