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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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nöthig machen, war er entschlossen, Alles zu versuchen, was auchnur im Entferntesten einen glücklichen Erfolg hoffen ließ.

Ja, ja," fuhr der Bienenjäger fort,die Bienen wissen sehrviel. Es ist mir zuweilen vorgckommen, als wüßten die Bienenmehr, als die Bären, und mein Bruder muß diese Thiere ja genaukennen."

Ja, mein Name sein Bärcnfleisch," versetzte jener Häuptlingbehaglich,Jnschin immer geben Namen, der Etwas meinen.Tödten so viele Bär in ein Winter, und so haben bekommen denNamen."

Und ein guter Name ist's! Einen Bären tödten ist das Eh-renvollste, was ein Jäger vollbringen kann, wie uns Allen bekanntist. Wenn mein Bruder es zu erfahren wünscht, wann er dennächsten Bären tödtet, will ich meine Bienen fragen."

Der Wilde, an welchen diese Worte gerichtet waren, fuhr ent-zückt auf. Er drückte seine Beistimmung zu dem Vorschläge freu-dig aus, als Peter ruhig dazwischen trat und in einer ihm cigen-thümlichen Weise, der nicht leicht Jemand Etwas entgegensetzte,das Gespräch an sich zog.

Es konnte le Bourdon nicht entgehen, daß dieser geheimniß-volle Indianer einen Häuptling von so leidenschaftlichem Ungestüm,wie Bäreuflcisch war, einen Häuptling, welcher so wenig ge-eignet war, in einem verständigen Gespräche seine Nolle ehrenvolldurchzuführcn, nicht gern länger vorantrcten sah. Aus diesemGrunde stellte er sich selbst mehr in den Vordergrund und überließes seinem Freunde, statt des Sprechers und Vertreters der rothenMänner, den Zuhörer und Beobachter abzugebcu.

Was sich in Folge dieses Wechsels begab, wird sich bei demWeiterschreitcn der Erzählung Herausstellen.