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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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sorgfältig beobachtet, und über die manchsachcn Schriften in Betreffihres Gemeinwesens einer Art beschränkter Monarchie, wo einFürst gelegentlich, oder wenn die Dinge eine schlimme Wendungnehmen, abgesetzt wird nachgedacht, Schriften, welche thcilsziemlich phantastischer Art find, theils von aufmerksamen, geistrei-chen Forschern herrühren.

Unter den Büchern, welche le Bourdon in die Hand gefallenwaren, befand sich auch eines, welches sich sehr weitläufig über dieVerwendung der Bienen in der alten Zeit behufs der Wahrsagungausließ. Unser Held dachte nicht daran, diese alten Gebräuchenachzuahmcn oder irgend etwas von dem ins Leben zu rufen, waser in dieser Beziehung gehört und gelesen hatte, sein Gedächtnißführte ihm aber in dem gelegenen Augenblicke diesen Gegenstandvor Augen, um den so plötzlich erwachten Plan, sich durch sein jetzi-ges Thnit den Weg zur Erreichung seines wichtigen Zieles derFlucht nach dem Michigan-See anzubahnen, noch mehr zu kräf-tigen und zu stützen.

Die Bienen wissen ziemlich viel," sagte le Bourdon zu sei-nem nächsten Nachbarn, während die ganze Gesellschaft einer ent-fernteren Stelle entgegenschritt.Eine Biene weiß oft mehr alsein Mensch."

Mehr als Blaßgcsicht?" fragte Bärenfleisch, ein Häuptling,welcher sein Ansehen mehr seiner physischen Kraft als seinen geisti-gen Fähigkeiten verdankte.

Zuweilen; Blaßgesichter sind schon zu Bienen gegangen,um zu fragen, was geschehen werde. Laßt mich unserm Medizin-Manndiese Frage vorlegen. Pastor Amen, habt Ihr je davon gehört, daßdie Wahrsager des Alterthums sich der Bienen bedienten, wenn siewissen wollten, was sich begeben werde?"

Der Missionär war aber eben so wenig ein Gelehrter, wieder Bicnenjäger, mancher Ungelehrte hatte aber Kunde von jenerSage, und er gehörte zufällig unter diese Zahl. Von Virgil, zum