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Wilden ein wenig Scheu cinflößcn, das gebe ich zn, sonst aberfinde ich sie als Soldaten gar nicht merkwürdig."
„Gut oder schlecht, — ich wollte, es wären ihrer weniger, undsie wären weiter von uns. Dieser Peter ist für mich ein Gehcim-niß, manchmal kommt er mir ganz freundlich vor, dann scheint er .mir wieder jeden Augenblick bereit, uns Allen die Scalpe zn neh-men. Wißt Ihr Etwas von seiner früheren Lebcnsgcschichte, PastorAmen?"
„Nickt so viel, als ich zu wissen wünschte," erwiederte derMissionär. „Niemand kann mir mehr über Peter sagen, als daser eine Art Prophet und ein Häuptling Von überwiegendem Ein-fluß ist. Selbst sein Stamm ist unbekannt, ein Umstand, zu dessenErklärung wir unsere Zuflucht zu der alten Geschichte der Judennehmen müssen. Nach meiner persönlichen Ansicht gehört Peter derRasse Aaron s an, und die göttliche Vorsehung hat ihn bestimmt,eine wichtige Nolle in den großen Begebenheiten zn spielen, welchenwir entgegengehen. ES fehlt nur noch das Eine, daß wir ihnselbst von dieser Wahrheit überzeugen. Wenn sich ein Mann ein-mal überzeugt hat, daß Er zn Etwas bestimmt ist, so ist dasWerk zur Hälfte vollbracht. Die Welt ist aber so voll unver-dauter, aus der Luft gegriffener Theorieen, daß die Wahrheit sichnur mit Mühe und Noth zu nüchternem, geduldigem Gehöredurcharbeitet."
So ist cs mit der armen Menschennatur. Sobald sich Jemandeine Grille in den Kopf gesetzt hat, mag sie auch noch so unwahr-scheinlich sein, mag sie sich auch noch so wenig aus Vernunft oderErfahrung stützen, er wird alsbald jedem Beweise sein Auge ver-schließen, der seiner Ansicht nicht günstig ist, er wird jede Wahr-heit leugnen, welche mit seiner Wahrheit nicht übereinstimmt, .und Allem entgegentreten, was seine Hirngespinste zu zerstörendroht.
Die Ansicht unseres guten Missionärs von der Abstammung