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Die Indianer schwiegen, cs lag jedoch so sehr in dem Charak-ter der Nothhäutc, sich schweigsam zn verhalten, wenn ungewöhn-liche Vorfälle die Gefühle Anderer aufregten, so daß man ihr Be-nehmen nicht auffallend fand. Was Peter angcht, so hätte einesteinerne Bildsäule kaum kälter ausschcn können, als dieser Häupt-ling, welcher über jedes menschliche Gefühl erhaben zu sein schien.Selbst der Korporal sah ein wenig verblüfft ans und konnte seineErregung nicht in Abrede stellen, jetzt aber schien er sich wiedernach dem Schlafe zu sehnen, welchem er so Plötzlich und in derbesten Stunde entrissen worden war, Peter aber war in dieserNacht für alle physischen und moralischen Eindrücke unzugänglich.Er ließ keine Vermuthung laut werden, schien keine Bcsorgniß zuhegen und äußerte keine Neugierde, und als die Männer sich wiederin ihre Wohnung begaben, begleitete er sie mit demselben Gleich-mut!) und derselben Ruhe, mit welcher er ihnen in das Shantygefolgt war. Gershom blieb jedoch innerhalb der Pallisaden undverbrachte die übrigen Stunden der Stacht bei den Seinigen.
Als die Männer langsam auf ihre Hütte zuschritten, kam derBieuenjäger zufällig mit dem Chippcwa zusammen und cs entspannsich folgendes kurze Gespräch.
„Seid Ihr es, Taubenflügel?" rief le Bourdon, als er seinenFreund wie durch Zufall seinen Ellbogen berühren fühlte.
„Ja, ich es, — brauchen bessern Freund, he?"
„Nein, ich bin sehr zufrieden, wenn ich in einer unruhigenStunde Euch mir nahe weiß, Chippcwa. Wir hielten einst in be-drängten Augenblicken treu zusammen, und ich denke, wir werdenauch künftig so handeln."
„Ja, — halten zu Freund, das Ehre. Stic Freund verlassen,— das mein Pfad."
„Chippcwa, wer hat demHornc diesen Ton entlockt? — könntIhr mir dieß sagen?"
„Warum nicht Peter fragen? — er weiser Häuptling, —-