seinem Vorschlag ernst war. „Ich habe zwei Sommer hier indem Honigschlosse gewohnt, ohne an Verpfählung und Pallisadi-rung zu denken, und Ihr wollt dich neue Haus zu einem Fort um-wandeln?"
„Ah, Bourdon, das war in friedlichen Zeiten, jetzt lebenwir aber in Kriegszeiten. Ich habe Fort Dearborn fallen sehen,und möchte in diesem Kriege kein Fort mehr fallen sehen. DiePottawattamies sind, wie selbst Peter zugibss feindlich gesinnt, undda sie, wie Ihr selbst sagtet, schon einmal hier waren, können sieauch leicht zum zweiten Male kommen."
„Der einzige Pottawattamie, welcher meines Wissens jemalshierher kam, ist todt und seine Gebeine bleichen drüben in den Lich-tungen. Man braucht ihn daher nicht zu fürchten."
„Seine Leiche ist verschwunden." versetzte der Korporal, „undwas mehr ist, seine Büchse ist auch verschwunden. Ich hörte, seineBüchse sei zurückgelassen worden, und ging hin, um die auf demKampfplatze zurückgelassenen Waffen zu sammeln, fand aber nichts.Ohne Zweifel haben die Freunde des Häuptlings ihn begraben oderverbrannt und werden sich wohl wieder in diesem Theile des Lan-des umschauen, da sie jetzt den Weg wissen."
Diese Mittheilung fiel dem Bienenjägcr eben so sehr auf, wiedie Folgerung, welche der Soldat daran knüpfte, und nach einerkurzen Pause antwortete er in einer Weise, welche zeigte, daß erunschlüssig geworden.
„Es wird eine Woche hinnehmen, das Haus mit Pfählen zuumgeben," sagte er, „und ich wünschte, mich meinen Bienen wiederzuzuwenden."
„Geht zu Euren Bienen, Bonrdon, und überlaßt mir das Ver-pfählcn und Befestigen, wie es mein Beruf mit sich bringt. PastorAmen hier wird Euch sagen, daß die Kinder Israels oft blutdürstigsind, und daß man wohl an sie denken darf."
„Der Korporal hat recht," fiel der Missionär ein, „der Kor-