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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Als Peter bas südliche Ufer erreichte, fand er die ganze Gruppeversammelt, um ihn zu empfangen. Er war bald mit seinem Ge-schäfte fertig. Er hatte mit den Pottawattamies gesprochen undsie waren abgezogen. Die Canoes mußten jedoch auf das andereUfer geführt und dort gelassen werden, damit ihre Eigenthümer beider Rückkehr das ihnen Zustehende wieder fänden. Das hattePeter versprochen und seine Blaßgesichtfreunde mußten ihm behilf-lich werden, sein Wort zu halten.

Dann bezeichnte er die Lichtungen, als den jetzt geeignetstenZufluchtsort. Dort, sagte er, seien sie fern von jeder unmittelbarenGefahr, und er würde sie begleiten und durch feine Anwesenheitund seinen Namen schützen, auf dem See nach Süden zu schiffen,fei unmöglich, so lange der Wind anhalte, und wenn die Fahrtauch möglich wäre, sei sie vergeblich, da alle Truppen Chicago ver-lassen hätten und das Fort zerstört worden.

Pastor Amen und Korporal Flint willigten augenblicklich indiesen Vorschlag des verschmitzten Wilden, denn Peter hatte sievollkommen getäuscht, und sie hielten ihn, in Folge seiner eigenenVersicherungen und der wenigstens scheinbaren Dienste, die er ihnenbereits geleistet hatte, für einen geheimen Freund der Weißen. Nachihnen war dieß der beste, klügste, ja der einzige Weg, welchen manAnschlägen konnte. Mackinaw war, so gut wie Chicago, verlorenund man mußte Detroit zu erreichen suchen, indem man die Halb-insel dnrchschnitt, statt den bequemem, aber weitern Weg über dieSeen zu nehmen.

Gershom war ziemlich leicht von der Möglichkeit und zumalvon der Nothwendigkeit einer solchen Aenderung seines ursprüng-lichen Weges zu überreden, und willigte bald ein, die Gesellschaftzu begleiten.

Bei le Bourdon war dieß anders. Er wußte, was er wollteund sollte, und kannte die Wildniß. Für ihn war der Wind gün-stig, und er brauchte in keinem Falle zu Mackinaw anzulegen. Er

Der Bmieiijäger. 15