Richter in Allem anftreten, was mit dem Menschen und seinenEigenschaften in Verbindung steht.
Peter, der Stammlose, gab sich keinem größern Jrrthume hin,als die, welche die Macht dieser Republik in der tapfer», kleinenSchaar sahen, die sich unter ihrem unbezähmbaren Führer in Oor-M8 LIu isli versammelten und beharrlich den Rückgang, die Nieder-lage, die Unfälle und die endliche Vernichtung voranSsagten, welchedie götttliche Vorsehung bis jetzt nicht geruht hat über den jungenHerkules zu verhängen. Ach, der Feind, welcher diese neue undsonst unbezwingbare Kraft zu bewältigen droht, ist ein innerer, ersitzt in der Veste selbst, und man muß ihn scharf in dem Auge be-halten, sonst wird er seinen boshaften Vorsatz ausführen und dieschönsten Hoffnungen zerstören, welche je dem Loose des Menschen-Geschlechtes gclächclt haben!
Die Berathung zwischen den beiden Häuptlingen währte einevolle Stunde. Krähcnfeder besaß das Vertrauen Onoal/s in nichtgeringem Grad, und was Peter betraf, so achtete Krähcnfeder ihnselbst noch mehr, als Termuthe oder seinen Bruder, den Propheten.Manche flüsterten sich sogar zu, der „Stainmlose" sei überall dierechte Hand und die anderen hier Genannten handelten bloß nachseinem Rath oder Befehle. Wir werden dem Leser den Schleier,welcher die nächste Zukunft verhüllt, so weit es jetzt nöthig ist, lüf-ten, wenn wir ihm einige Bemerkungen mittheilen, welche die zweiFührer laut werden ließen, ehe sie wieder zu der übrigen Schaartraten.
„Mein Vater will seine Blaßgesichter also auf einen gewunde-nen Pfad führen und ihre Scalpe nehmen, wenn er seine Zweckemit ihnen erreicht hat," sagte Krähenfcdcr, welcher mit gespannterAufmerksamkeit auf das hörte, was Peter hinsichtlich seiner künfti-gen Pläne äußerte, — „wem soll aber der Scalp des Chippewazu Thcil werden?"
„Einem meiner jungen Pottawattamic-Kricgcr, aber nicht eher,