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unseren Sieg weissagt, und zwar so deutlich, wie es hernach in denBerichten aus dem Hauptquartiere zu lesen war."
„Gad, ein reiter, wird ihn besiegen!" rief der Missionärtrinmphirend.
„Das ist's, das isss, gerade die Reiter haben der Sache einEnde gemacht. Der tolle Anthony hatte die Reiter kommen lassen,und als wir die Wilden aus ihren Büschen und Verstecken heraus-gejagt hatten, hieben sie ein. Ich muß gestehen, daß ich mehr dennje ans die Schrift halte, seit Pastor Amen mir diesen Vers vorge-lesen hat."
„Höret dieß Freund Bicnenjäger," setzte der Missionär hinzu,welcher jetzt ganz auf seinem Steckenpferde saß und in jedem andernIndianer des Westen einen Israeliten zu sehen glaubte, — „undsagt mir, ob es je prophetischere Worte gegeben hat: „Benjaminist ein reißender wols, des morgens wird er raub fressen und desabends wird er den raub austheilen." Keine menschliche Kunstkönnte diese Indianer wahrer und treuer zeichnen."
Ben Boden war in der Bibel nicht sehr bewandert, und wußtekaum, was er von all dem halten sollte. Der Gedanke, die ameri-kanischen Indianer seien Abkömmlinge der verlornen Stämme Isra-els, war ihm ^anz neu, auch wußte er nicht viel rühmenswertstesvon diesen Stammen, selbst in ihrer glänzendsten Zeit und währendsie das gelobte Land inne hatten, dennoch waren ihm manche dunkleErinnerungen von dem geblieben, was er als Knabe gelesen hatte,— und welcher Amerikaner hätte die Bibel nicht gelesen? — undwünschte die eben erhaltene Belehrung durch einige Fragen auszu-dehnen.
„Wie, Ihr haltet die Wilden Amerikas für Juden?" fragte er.
„So gewiß, als Ihr hier steht. Freund Bicnenjäger, Ihrdürft jedoch nicht glauben, daß ich Onoah dem Stamme Ben-jamins beizähle. Nein, ich wende mich, in Betreff seines Stam-mes zu Vers 21. Naphthalis ist die Wurzel seines stammes.