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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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schaftlichkeit, noch Geringschätzung, wenn sie annahm, ein Mann,welcher ihr ganz fremd war, werde in seiner jetzigen Lage zuerst ansich und seine Interessen denken.

Während des Mahles wurde wenig gesprochen. Dorothea wargewöhnlich schweigsam, eine Folge der Sorge und des Grams.Ihr Mann war zu geistesstunM, um zu sprechen, obgleich er ge-wöhnlich ein wenig geschwätzig wurde, was den Indianer betrifft,so that er selten zwei Dinge zu gleicher Zeit. Jetzt war die Zeitdes Handelns gekommen, folgte die des Sprechens, so blieb ergewiß nicht zurück. Taubcnflngel konnte sich des Essens enthaltenund sich diesem Genuß über das Maß hingebcn, wie es eben dieGelegenheit mit sich brachte. Er war oft Tagelang gegangen, ohneetwas Anderes als vielleicht einige Beeren zu genießen, sowie eracht Tage an einem Lagerfeuer sich hinstrecktc und einer Riesen-schlange gleich au Wilbpret sättigte. Es ist vielleicht ciu Glück fürden amerikanischen Indianer, daß dieses Fleisch so ungemein leichtverdaulich ist, denn es ist bekannt, daß er sich dem Genüsse dessel-ben im Uebermaße hiugibt.

Als das Frühstück vorüber war, mußte bcrathen werden, wasnun zu thun sei. Bis jetzt hatten die Pottawattamies keine neue-ren Entdeckungen gemacht, die Verschlagenheit des rothen Manneswar aber stets zu fürchten, wenn es sich blos davon handelte, sei-nen Feind in einem Wald aufznfinden.

Wir haben einen Vortheil über die Pottawattamis errungen,"sagte le Bourdon,indem wir über den Fluß setzten. Das Wasserläßt keine Spur zurück, und wenn Krähenfeder auch ein Boothätte, würde er nicht wissen, wohin er es lenken sollte, um unsauszusuchen.

Das nicht so," fiel der Chippewa ein wenig spöttisch ein,er wissen, wir haben Canoe, er wissen, wir in ihm über-schiffen."

Wie sollte er dieß wissen, Taubenflügel? Wir könnten auf

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