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in den Besitz seines Scnlps zu setzen, als auch um es ihm unmög-lich zu machen, einem Verbündeten und in Folge eben stattgehab-ter, vertraulicher Zwiesprache einem Freunde zu schaden.
Alles dich setzte der Indianer seinen Gefährten in seiner ge-wöhnlichen, gebrochenen Sprache, aber mit einer Klarheit ausein-ander, welche cs seinem Zuhörer völlig verständlich machte. DerBiencnjäger lauschte mit der gespanntesten Aufmerksamkeit, denner fühlte wohl, wie wichtig es sei, alle Wechselfälle seiner Lagegenau zu kennen und zu wissen, von welchen Gefahren er be-droht sei.
Während dieses Gespräches war es Margaret gelungen, ihrFeuer anzuzündcn, und sie war geschäftig, ihrem Bruder ein war-mes Getränk zu bereiten, dessen er, wie sie wußte, nach seiner un-seligen Ausschweifung bedurfte. Äorothea ging oft zwischen demCanoe und dem Feuer ab und zu, und in ihren Zügen drückte sichdie lebhafteste Bcsorgniß um das Schicksal ihres Gatten aus.
Was den Chippcwa betrifft, so war die Trunkenheit in seinenAngen ein sehr verzeihliches Vergehen, obgleich er mit Verachtungauf den Mann blickte, welcher sich, während er auf dem Kriegs-pfade war, so weit vergaß. Der amerikanische Indianer hat dasVerdienst, daß er sein Benehmen den Umständen anpaßt. Wenndie Streitaxt ausgegrabcn ist, schickt er sich gewöhnlich aus dieruhigste, umsichtigste Weise an, dem Feinde zu begegnen, und nurin müssigen Augenblicken oder wenn er sich völlig sicher weiß, machter sich's behaglich. Der sogenannte Geist des Fortschritts ändertfreilich auch des rothen Mannes Charakter sehr rasch, und erbeginnt jetzt auch zu thun, wie er die „Christen" um sich herthun sieht.
Nachdem die Unterhaltung mit dem Chippewa beendigt warund der Biencnjäger seine schöne Gefährtin in wenigen Worten vondem, was er gehört, in Kenntniß gesetzt hatte, nahm er sein Canoeund ruderte cs durch die Reispflanzen in das offene Wasser des