selbst im Lichte, und erst bei geuauerm Zuschauen gewahrte er denUmstand.
Boden war zu fern von der Stelle, um alle Bewegungen derBetheiligten zu sehen, bald aber konnte er nicht verkennen, daßein Kampf begonnen hatte. Als der Pottawattamie den Gefange-nen untersuchte, ließ er einen Nus laut werden, welcher ver-rieth, daß er plötzlich entdeckt habe, der Chippewa sei seiner Bandebaar.
Sobald dieser Ton laut geworden, griff Taubenflügel nach desWächters Messer, dieser Griff mißlang, beide faßten sich, stürztenund rollten den Abhang hinab, wo die Nacht sie verhüllte. Alsder Pottawattamie den Chippewa faßte, stieß er einen gellendenNus aus, welcher natürlich die ganze Schaar auf die Beine brachte.Die Krieger stimmten nun ein lantes Kampfgeschrei an, die Hundebegannen zu bellen und zu heulen, so daß ein wahrer Höllenlärmentstand.
Le Bourdon war anfangs wegen seines Gehabens in Zweifel.Er fürchtete die Hunde in hohem Grade und mußte an Margaretund die wahrscheinlichen Folgen denken, wenn diese klugen Thlcreihm über das Moor folgen sollten. Aber er mochte dem Gedankennicht Raum geben, Taubenflügel zu verlassen, wenn ein Schlagseiner Faust oder ein Tritt seines Fußes ihm zur Freiheit verhel-fen konnte.
Während er in peinlicher Ungewißheit schwankte, was zu thunsei, ward cs plötzlich still, und er sab den Wächter in den Kreisdes Lichtes treten und entlang hinken, wie Jemand, der sich bei ei-nem Sturze schwer verletzt hat. Dann hörte er Fußtritte in derNähe, und als er leise rief, trat Taubenflügel zu ihm. Ehe derBieuenjäger seine Absicht gewahr geworden, faßte der Chippewaseine Büchse, richtete sie auf den Wächter — welcher noch an demRande der Anhöhe stand und in all seinen wilden Umrissen sichdeutlich in dem Lichte der Flammen zeigte — und gab Feuer. Der