mit wilden Reis umgebenen Arm des Flusses gebracht und mitgroßer Sorgfalt da gefestigt hatte, wo sie von keinem Punkte ausgesehen werden konnten. Diese Canoes boten nun unter allen Um-ständen eine weit bessere Zufluchtsstätte für den Augenblick, als ir-gend ein anderes Versteck, welches in der Nähe zu finden gewesenwäre. Sie waren trocken, und wenn man die Felle ausbreitetc,deren Boden so Viele hatte, konnte man für die Frauen bequemeLager schaffen, gegen die Nachtlust und den Thau schützte man sieleicht, wenn man wollene Decken über das Dollbord legte. So-dann enthielten beide Boote mancherlei Gegenstände, deren manwahrscheinlich bedurfte, besonders hatte das des BienenjägersSpeisevorrath in Ucberfluß, sowie verschiedene andere Dinge,welche Leuten in ihrer Lage höchst willkommen sein mußten.
Was aber, nach le Bourdon's Ansicht, am meisten für diesesVersteck sprach, war die günstige Gelegenheit, welche es zur Fluchtbot. Er hoffte kaum, der indianische Scharfsinn werde sich so weitblenden lassen, daß er die vielen Fußspuren übersehe, welche ihreeiligen Gänge zurückgelassen haben mußten, und er erwartete, daßsich mit dem Anbruche des Tages etwas begeben würde, daß siezwänge, in einer verstohlenen Flucht ihr Heil zu suchen. Er hoffteund glaubte, daß dieß im Schutze des Reises geschehen könne,wenn sie hinreichend Sorge trugen, sich nicht sehen zu lassen. DieCanoes hatte er vorsichtig an einer Stelle befestigt, wo sie wedervon der Hütte und ihrer Umgebung, noch überhaupt von irgendeinem Punkte gesehen werden konnten, welchen die Wilden währendihres Aufenthaltes wahrscheinlich aussuchten.
Alle diese Gründe trug le Bourdon seinen Gefährten raschvor, und die ganze Gesellschaft eilte flüchtigen Schrittes denCanoes zu.
Der Bienenjäger hätte kaum einen besseren Zufluchtsort wäh-len können, als den von wildem Reis umgebenen Wasserarm. DiePflanze war in dieser Jahreszeit hoch genug gewachsen, um, einem