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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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tüchtiges Feuer und dessen Geleiten, ein dichter Rauch. Man be-hauptet, mehrere Pflanzengewächse seien den Bienen so zuwider,daß man sie durch dieselben leicht verscheuche, und der Bicnenjägerhatte dieses Mittel mehrere Male mit Erfolg versucht, aber dierechten Pflanzen waren jetzt nicht in der Nähe zu haben und ermußte sich dem Schutze der Flammen und des Rauches anheimgeben.

Da man Aexte, Keile und Schlägel in dem Canoe hatte undGershom mit diesen Werkzeugen so gut umzugehen verstand, wieein Fechtmeister mit seinem Rappiere, von der Geschicklichkeit leBourdou's gar nicht zu sprechen, öffneten sich der Baum und seinereichen Schätze bald.

Im Verlaufe des Nachmittags wurde der Honig in Fäßchengethan, diese in das Canoe gebracht, und noch ehe es Abend war,gleitete das Boot über das ruhige Wasser dahin. Das Shantywurde glücklich erreicht und die Beute in Sicherheit gebracht.

Der Tag war ein arbeitsschwerer gewesen, und als unsereGrenzer sich an der Quelle niedersetzten, um ihr Abendmahl ein-zuuehmcn, freuten sich Beide des vollbrachten Werkes.

Ich glaube, dieß muß der letzte Stock gewesen sein, welchenich diesen Sommer ausgenommen habe," sagte le Bourdon währenddes Essens.Ich bin bis jetzt ziemlich glücklich gewesen, in un-ruhigen Zeiten thut man am besten, nicht zu weit von seiner Hei-math zu weilen. Es wundert mich, Waring, daß Ihr Euch so weitvon den Eurigen gewagt habt, während die Nachrichten so düsterlauten."

Wenn Ihr mich kenntet, und wenn Ihr Dorchen kenntet,würdet Ihr Euch nicht wundern, Bourdon. Was die Sorge fürdas Haus betrifft, während ich abwesend bin, so möchte ich wissen,wer geeigneter wäre, meine Stelle zu vertreten, als Dorchen Wa-ring. Ich glaube, nicht einmal Bienen würden es wagen, sich ihrzu nähern. Wenn sie so kühn wären, sollten sie es bald bereuen.