hat. Das, was in Mexiko geschah, so wenig es auch gewesen ist,im Vergleich mit dem, was geschehen wäre, hätten die Feindselig-keiten eine andere Richtung genommen, wird hinreichen, allen Groß-prahlern den Mund zu stopfen. Das Kind wächst an Muskelkraftund Geistcsstärke, und das nächste Geschlecht wird über müsstge,unüberlegte Drohungen gegen unsere Republik nicht einmal lachen,wie das jetzige, stark in dem Bewußtsein seiner Macht wird es dieWindbeuteleien, wenn vielleicht ein künftiger Staatsmann sich wie-der so weit vergessen sollte, wie ein jetzt lebender es vor noch nichtlanger Zeit that, mit schweigender Gleichgiltigkeit behandeln.
Le Bourdon wußte recht gut, daß man in dem fernen Westeneines der sichersten Vorzeichen des herannahenden Kampfes zwischenEngland und Amerika zu suchen habe. Wenn die Indianer sich inBewegung setzten, stand wahrscheinlich eine Macht hinter dem Vor-hang, um sie aufzuschürcn. Taubenflügel war ihm durch seinenRuf bekannt, und der Mann ließ etwas gewahren, das die peinlich-sten Besorgnisse weckte. Ben fühlte sich von dem Wunsche gedrängt,Alles von ihm zu erfahren, was ans ihm herauszubringen war,ohne seine eigenen Gefühle weiter bloßzustellen, wenn dieß möglichwäre.
„Ich glaube nicht, daß die Britten Mackiuaw anzugreifen wa-gen," bemerkte Ben, nachdem er so lange gewartet und so vielTabaksdampf vergeudet hatte, daß er glaubte, seines früherenGleichmuthes wieder habhaft geworden zu sein.
„Ihn haben, ich Euch sagen," versetzte Taubenflügel nach-drücklich.
„Was haben, Chippewa?"
„Ihn, — Mac-naw — haben Fort — haben Soldaten —haben ganze Insel. — Ich das wissen, denn ich dort gewesensein."
Dieß war in der That eine Schreckensnachricht! Der Be-fehlshaber jener unglücklichen Besatzung konnte kaum selbst mehr