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hinzieht. In dem letzter» Falle werde ich meine Zeit und Müheverloren haben."
„Was der Andere thun?" fragte Hirschsuß mit augenfälligerNeugierde.
„Ganz recht, dieser andere Herr muß beinahe reisefertig seinund wir wollen sehen, welchen Weg er einschlagt. Es ist immergut, wenn der Bienenjäger das eine Geschöpf eine Strecke verfol-gen kann, denn er ist dann im Stande, seine Linie desto sicherernach dem andern zu ziehen."
Hirschfuß schien sehr geneigt, Ben um eine nähere Erklärungdieser Worte anzugehen, allein er sah wohl, daß dieser jetzt keineZeit hatte, seine Wißbegicrde zu befriedigen, denn die zweite Bieneschickte sich jetzt zum Auffluge an.
Wie die erste erhob sie sich in die Luft und umkreiste den Baum-stumpf mehrere Male, ehe sie in einer Luftlinie ihrem Stocke ent-gegen schoß. Dieser Gegenstand war so klein und seine Bewegungso rasch, daß nur der Bieneujäger das Thierchen sah, als es sei-nen Flug ernstlich begann. Zu seinem Leidwesen flog aber derkleine Bursche nicht in derselben Richtung, welche die erste Bienegenommen hatte, sondern schoß in einen rechten Winkel ab. Dar-aus konnte man deutlich schließen, daß zwei Stöcke in der Gegendwaren und daß man sie in sehr verschiedenen Richtungen zu suchenhatte.
Le Bourdon verlor keinen Augenblick mit nutzlosem Geplauder,sondern fing eine neue Biene, mit welcher er gerade so verfuhr,wie er mit den zwei ersten gethan hatte. Als dieses Thierchen sichgesättigt hatte, stieg es empor - umkreiste wie gewöhnlich denStumpf, als wollte es sich den Platz behufs eines zweiten Besuchesmerken, und flog dann genau in derselben Linie davon, welche dieerste Biene eingehalten hatte.
Ben folgte ihrer Richtung mit großer Sorgfalt, und fesselteden Blick aus sie, bis sie volle hundert Schritte von dem Baum-