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Sechzehntes Kapitel.
Des Mcnscken ird'sche PilgerfahrtIst reich an Kampf und Streit;
In allen Lebenszeiten ist
Das Unglück sein Geleit'.
Auf seine Zukunft wendet erMit Bangen seinen Blick.
Und auf vergang'ne Tage schautEr seufzend nur zurück.
Joutlicy.
1Uir sehen uns jetzt gcnöthigt, die Zeit um drei ganze Tagevorzurückcn, und die Scene nach Key-West zu verlegen.
Da der letztere Ort unfern Lesern schwerlich genau bekannt ist,wollen wir bemerken, daß er ein kleiner Seehafen ist, welcher aufeiner der größten jener zahlreichen niedrigen Inseln liegt, die aufdem Florida-Riff zerstreut sind, und daß er, seit die amerikanischeRepublik die Floridas an sich gebracht, als eine Stadt bekanntgeworden, oder richtiger, daß sie seitdem erst erstanden ist. EineReihe von Jahren war Key-West blos ein Zufluchtsort für Strand-dicbe und solche, die sich ein Geschäft daraus machten, gestrandeteSchiffe loszuarbeitcn und wieder flott zu machen, wobei sie desBerglohns nicht vergaßen.
Wenn man sich erinnert, daß der größte Theil der Schiffe,welche in den Golf von Mexiko treten, ans eine Entfernung hin,welche zwischen ein- und zweitausend Meilen wechselt, dicht an die-sem Riffe vor den Passatwindcn entlang segeln, und daß fast alle,die dort Herkommen, aus eine eben so lange Strecke an seiner Felsen-küste hinab in den Golfstrom laufen, wird man sich nicht wundern,daß eine nicht kleine Bevölkerung von den stets vorkommendenSchiffbrüchen lebt.
Zu Key-West wohnen heißt fast eben fo viel, als auf der Seesein. Der Ort ist mit Seeluft geschwängert, und hat kein Wasser,