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sehen kann, cs kommt mir aber vor, als sei man im Begriffe, dieJolle zu bemannen."
„So ist's, und eben wird eine Laterne eingebracht. Seht, dakommt Spike selbst an der Seite der Brigg herab."
„Sie können mit dieser Laterne nichts Anderes Vorhaben, alsdieses Haus zu untersuchen," rief Rosa. „O Harry, Ihr seidverloren."
„Ich glaube vielmehr, die Laterne ist für den Lcuchtthurm be-stimmt," antwortete Mulford, der in diesem allerdings sehr bedenk-lichen Augenblicke seine Ruhe nicht verlor. „Spike wünschte viel-leicht, die Laterne anzuzünden, denn Ihr werdet Euch erinnern,daß er dieß schon einmal gethan hat, nachdem der Wärter entferntworden. Was seine Abfahrt betrifft, so kann diese nicht eher statt-finden, als bis der Mond aufgeht, und wenn er zu dem Wrack zu-rückkehrt, kann die Laterne ihm nützlich werden, damit er Lage undZug des Riffes erkennt."
„Da kommen sie!" flüsterte Rosa halb atheml os vor Schrecken„Das Boot hat von der Brigg abgestoßen, und rudert der In-sel gerade entgegen."
Alles dieß war ganz richtig. Die Jolle hatte von demSchiffe abgehaltcn, und zwei Matrosen ruderten es rasch demkleinen Werste vor dem Gebäude zu, wo das Boot unter einerArt Brücke versteckt lag.
Mulford wollte sich nicht entfernen, sorgte aber für den Ver-schluß der Thüre, da er auf diese Weise sich um so besser verthei-digen zu können glaubte. Auf den Hinterbänkcn des Bootes saßenzwei Männer, das schwindende Licht machte es aber fast unmöglich,mit Gewißheit zu sagen, wer sie seien. In dem Einen erkannteman jedoch bald den Befehlshaber der Swash, und in dem An-dern glaubte man den Tenor Montefalderon zu sehen, weil ihmder Ehrenplatz eingeräumt worden war.
Nach drei Minuten war diese Frage gelöst, denn jetzt er-