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furchtbaren Oede verlassen? Ich fürchte, Hans, wir sind schnellergesegelt, als wir glaubten, und haben die Klippe vielleicht schonhinter uns gelassen."
„Ich hoffe es nicht, Miß Rosa. Es schienen nur zwei guteStunden bis zu der Stelle zu sein, wo ich ihn gesehen habe,und das Boot läuft schnell, welches fünf Meilen in einer Stundezurücklegt."
„Wir kennen die Zeit nicht, Hans, und können in Betreffihrer und der Entfernung zumal nur Muthmaßungen haben. Wiedunkel ist es!"
Dunkel war es, in einem Sinne, allerdings, obgleich die AngstRosa ohne Zweifel verleitete, jetzt Alles in einem düstern Lichte zusehen. Die Wolken verdunkelten zwar das Licht des Mondes; die-ser verbreitete aber stets noch Heilung genug, um die Gegenständeumher zu sehen, und vor Allem die Oede und Einsamkeit, welcheringsum herrschte, recht eindringlich zu machen.
Die Nähe des Riffes, das die Luvseite des Bootes bildete, hin-derte jede stärkere Bewegung der Wellen, so kräftig und stetig auchdie Kühlte war, welche nun seit fast vier und zwanzig Stundenblies. Derselbe Wind würde aus dem offenen Wasser die Wogenhoch genug gehoben haben, um ein Schiff zum Stampfen oder zumRollen zu bringen, während das Boot des Leuchtthurmes da, woes stand, sich auf den leichten Wellen des Kanals, durch den es lief,kaum auf und nieder schaukelte.
„Dicß ist ein gutes Boot, und auch ein schnelles Boot," be-merkte Hans Tier, nachdem er mehrere Minuten luvwärts abgehal-tcn hatte, um sich der Nähe des RiffeS zu vergewissern, „und eskönnte uns wohlbehalten nach Key-West, gewiß aber zu den Dry-Tortuqas zurückbrinqen, wenn wir geneigt wären, aus einen dieserPunkte loszusteuern."
„Ich kann meine Tante nicht verlassen," sagte Rosa rasch, „undso wollen wir an dergleichen gar nicht denken."