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dieser Mann von dem Streite zwischen den zwei Freistaaten ur-theilte; die Wahrheit liegt zu Tag, wie sehr auch europäische Ränkeund Eifersüchteleien sie verstecken möchten; für ihn hatten die Dingejene Gränze überschritten, wo es erlaubt ist, über einen wichtigenSchritt nachzudenkcn, und wo man in dem Gefühle seine einzigeRechtfertigung findet, sofern eine solche Gcmüthsstimmung in Schutzgenommen werden darf. Er war auf Reisen gewesen, und kanntedas Leben aus Erfahrung, und nicht aus fremden Mittheilungenoder Büchern. Er hatte daher nie geglaubt, daß seine Landsleutenach Washington, oder auch nur bis an die Sabine ziehen würden;er hatte aber mehr und Besseres erwartet, als sich seitdem ergab.Die kriegerischen Eigenschaften der Amerikaner des Nordens, wieer die zu nennen pflegte, welche sich pur oxesllenoo Amerikanerheißen, — eine Name, welchen sie bestimmt sind, zu behalten, unddessen Macht, Glanz und Ruhm sie zu stolzer Höhe cmportrageuwerden, wenn sic nicht durch ihre eigenen Hände in Nichts zer-fallen, — hatten ihn, so wie Alle überrascht, die das Land nichtgenau kannten und seine Bevölkerung nicht zu beurtheilen wußten.Er hatte nie geglaubt, daß die kleine, weit zerstreute Schaar regel-mäßiger Truppen, welche nach den Registern des amerikanischenHeeres sich kaum auf sechs- bis siebentausend Mann belaufen, undentlang einer Gränze zerstreut sind, welche sich über tausend Meilenhinzieht, auf einen Wink der Regierung zu Legionen anschwcllen.könnte; aus Männern bestehend, die im Stande sind, den Krieg indie Hauptstädte ihrer Feinde, tausend Meilen von ihrer Heimath, zutragen, und furchtbar zumal durch ihre Kraft, ihre Tapferkeit, ihreGewandtheit in der Führung der Waffen, und durch ihre Anzahl.Er sah das, was man vielleicht mit Recht Uebermuth des ameri-kanischen Charakters nennt, durch die That gerechtfertigt; er sahMärsche, Eroberungen, Siege, welche, wenn die nüchterne Wahr-heit allein die Blätter der Geschichte füllte, an Mühseligkeiten,und Gefahren die berühmten Ucbergänge über die Alpen unter