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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
Entstehung
Seite
351
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das Boot des Schooners viel rascher segelte, als daß der Briggrudern konnte, so rasch auch das letztere, wie Mulford wußte, seinmochte. Der Maat hatte sich aber diesen Morgen überzeugt, daßdie Klippen an vielen Stellen zu nahe an die Oberfläche tra-ten, als daß das Boot, so klein cs auch war, darüber hätte weg-segeln können. Vieles mußte daher dem Zufall anheim gegebenwerden.

Harry hielt jedoch ab und steuerte einen engen Paß entlang,durch welchen eben ein ziemlich günstiger Wind blies.

Mittlerweile hatte die Swash ihr Boot in das Wasser ge-bracht; cs war mit vier mächtigen Rudern bemannt und Spikeselbst stand am Steuer. Unser junger Maat stellte Tier an dieBacken, um das tiefste Wasser zu bezeichnen, und ließ fein Se-gel vom Winde fassen, um so schnell als möglich nach vornenzu kommen.

In der That kam er nach vornen, aber in einer Richtung,welche ihn bald aus das offene Wasser der Hauptdurchfahrt durchdas Riff führte, während Spike bedeutend spiegclwärts blieb.

Der Letztere erhob sich jetzt in dem Boote und gab ein Signalmit seinem Hute, welches der Hochbootsmann vollkommen verstand.Dieser ließ die Brigg sich kurz auf der Ferse wenden, traf seine An-stalten zur Jagd und hielt/ sobald er um die Spitze des Riffs war,auf die Durchfahrt ab.

Mulford sah bald, daß er es nicht wagen dürfe, sich weit vonden Klippen zu entfernen, da die Brigg mit doppelter Geschwin-digkeit segelte, obgleich sie nicht so hochan stand wie er in demBoote. Die Swash hatte aber ihre Kanonen, und es war wahr-scheinlich, daß sie sich derselben bediente, ehe sie ihn entschüpfenließ. Er wendete daher, sobald er zwei hundert Ellen von demRiff war.

Der neue Kurs brachte die Flüchtlinge fast in einen rechtenWinkel von dem, welchen Spike steuerte, der stracks vorwärts ab-