Pfund Pulver darin Platz fand. Man konnte ihre Bahn die Seeentlang verfolgen, wo sie stets in einem Zwischenräume von einerenglischen halben Meile auf eine Welle aufschlug.
Spike sah ans der nicht abweichenden Bahn dieser Bombe,daß sie die Brigg furchtbar bedrohte, und der Ruf: „nach derBombe ans geguckt!" ließ plötzlich jede Arbeit ruhen.
Diese Bombe traf das Wasser zum letzten Male ans zweihun-dert Ellen von der Brigg, und hob sich schwarz und drohend inihrem wüthcnden Sprunge, platzte aber in dem nächsten Augen-blicke. Eisenstücke flogen rings um das Schiff, und einige schlugenso nah' ein, daß die Sprühe auf das Deck spritzte.
„lieber Bord mit dem Pulver," schrie Spike. „Haltet dieBrigg ein wenig ab, Herr Mulford, haltet sie ab, Herr; Ihr luvtzu stark, Herr."
„Ja, ja, Herr," antwortete der Maat. „Sic ist schon ab-gehalten."
„Dort kommt die andere Bombe!" rief Benjamin; aber dieLeute ließen dieses Mal nicht von ihrer Arbeit, um hinzuschanen.Jeder Matrose arbeitete, als wenn Leben und Tod von seiner An-strengung abhinge. Spike allein guckte nach dem Geschosse aus.Es kam in wilden Sätzen, zischend und schnaubend, und bei jedemSprunge, welchen es von Welle zu Welle machte, Wasserstrahlenin die Höhe treibend, heran, und schien, als es zum letzten Malauf dem Wasser aufschlug, gerade dieselbe Bahn zu verfolgen,welche die letzte Bombe genommen hatte. Von da machte es seinenletzten Sprung. Jede Hand in der Brigg ruhte, jedes Auge hobsich, als man den brausenden Sturm nahen hörte. Die Masse flogdumpf sausend gerade zwischen den Masten der Swash durch. Sieschien kaum vorbei zu sein, als ein wilder Flammenblitz und derscharfe Knall folgte. Zum Glück für die Mannschaft der Briggtrieb die bewegende Kraft, welche dem Geschosse gegeben worden,die Bruchstücke von ihnen weg, wie sie diese bei der letzten Bombe