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„In dic Hölle mit Euch," rief Spike zornig; „wenn ich EuernRath brauche, werde ich mir ihn erbitten. Wenn ich bemerke, daßIhr dieses junge Mädchen gegen mich aufwiegelt, werde ich Euchüber Bord werfen, wie die Eingeweide eines Haifisches."
„Es bedarf keiner fremden Beihilfe, um junge Mädchen, wennsie erst neunzehn Jahre alt sind, gegen sechsundfünfzigjährigeBursche aufzuwiegeln."
„Selbst Sechsundfünfziger, Ihr!"
„Ich bin dreiuudfünfzig Jahre alt, das gestehe ich gern undwillig," sagte Haus sanft, „und Ihr, Stephan Spike, seid anEuerm letzten Geburtstage mit sechsuudfünfzig in das Logbucheingetragen worden, oder man hat eine Unwahrheit eingetragen."
Dieses Zwiegespräch fand nicht in Gegenwart der Bootsmann-schaft Statt, sondern während die Beiden dem Zelte zuschritten.Sie waren jetzt in der Veranda, wie wir die schattige Halle vordem Zeltgemache nannten, und konnten Rosas süße Stimme ver-nehmen, wie sie in sanftem, aber ernstem Tone ihre Tante er-mahnte, sich zu fassen und mehr Muth zu zeigen.
Unter solchen Umständen hielt Spike cs nicht für rathsam,seinen Groll gegen Hans Tier in Worten auszulassen, sondernwendete sich auf dem Absätze um und holte zu einem furchtbarenSchlag auf dic Stirne aus. Hans sah die Gefahr, sprang zurSeite und wich so einer Wucht aus, welche, wie er wußte, furcht-bar war, da sie von einem der tüchtigsten Faustkämpfer seiner Zeitkam. Der vollen Kraft des Schlages war er ausgewichcn, aberer hatte doch genug bekommen, um mit einem Paar schwarzgelbenAugen zusammeuzustürzen.
Spike nahm sich nicht die Mühe, den Viceproviantmcister aus-zuheben, denn in diesem Augenblicke dröhnte ein neuer Kanonen-schlag, und Mistreß Budd und Biddy schriee» abermals laut auf.Statt zu verweilen und Hans Tier einen Fußtritt zu geben, wieder Kapitän beabsichtigt hatte, trat er in das Zelt.