Druckschrift 
28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
Entstehung
Seite
167
Einzelbild herunterladen
 

167

leiten, als Seeleuten in der Ferne als Warnnngszeichcn zu dienen,und sic auf die Stellung der Gruppe aufmerksam zu machen.

Spike war noch keine sünfMinuten gelandet, als man ihn auchschon in der Laterne und im Begriffe sah, ihre Lampen anzuzündcn.Nach einer kurzen Weile war die Gegend glänzend erleuchtet, denndie Strahlenwerser und alle übrigen Theile jener Maschine erfüll-ten ihre Bestimmung so regelmäßig, als wenn der gewöhnliche Auf-seher ihrer wartete.

Spike trat bald darauf wieder an Bord, und die Ankerwachewurde ausgestellt, worauf Alles zur Ruhe ging, wie es zu dieserStunde herkömmlich war.

Mit der ausgehenden Sonne war Mulford auf dem Deck; erfand jedoch, daß Spike ihm znvorgckommen und wieder an dasLand gegangen war, um die Lampen zu verlöschen. Nach wenigenMinuten ließ er sich an die Seite des Schiffes zurnckrudern, undkam zu dem Maat herüber.

Ihr hattet doch gestern Abend Recht wegen Eures Segels,Herr Mulford," sagte'Spike, sobald er auf die Schanze getretenwar.Dort kommt es entlang, und bis die Leute ihr Frühstückeingenommen haben, werden wir es an unserer Seite haben, umFracht ans- und einzuladen."

Da Spike bei diesen Worten seine Finger in der Richtung desLeuchtthurms erhob, änderte der Maat seine Stellung ein wenig,und sah, daß der Schooncr vor dem Wind auf die Inseln nieder-lies.

Mulford begann jetzt zu ahnen, was Spike bewogen hatte, inder angcdcnteten Weise zu verfahren; Vieles blieb ihm freilich nochdunkel. Er wußte nicht, in welcher Gegend die Brigg stand; nochweniger begriff er, warum man zu solchen seltsamen Mitteln seineZuflucht nahm, um die Verladung einer so unschuldigen Fracht,wie Mehl sein mußte, geheim zu halten.

Der Mann jedoch, welcher in dieses Geheimniß cingeweiht war,