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reise mit-versiegelten Befehlen, und wann wir recht nach windwärtsvon Jamaica stehen, wird es Zeit genug sein, sie zu öffnen."
Spike war ein Mann von Wort. Sobald er glaubte, dieKriegsschluppe sei weit genug leewärts, oder als sie aus dem Ge-sichtskreise war, ließ er Segel beisetzen und ging mit dem Winde,um näher an Porto-Rico zu treten. Lange vor dem Eintritte derDunkelheit war die Kriegsschluppe unsichtbar geworden, und jetztänderte er seinen Kurs und wendete südwestlich in der von ihm an-gegebenen Richtung und folglich windwärts von Jamaica.
Während die Molly Swash sich auf diese listige Weise zu gc-haben begann, fühlten sich die Offiziere an Bord des Poughkeepflenicht ganz zufrieden mit der Art, wie sie die Brigantine behandelthatten. Je mehr sie die Sache besprachen, desto unwahrscheinlichererschien es ihnen, daß Spike wirklich eine Ladung Mehl von Neu-Uork nach Key-West bringen und hoffen sollte, sie den Lieferantender Vereinigten Staaten zu so hohen Preisen zu verkaufen, undum so mehr fiel ihnen der Umweg auf, welchen er machte, indemer durch die Enge von Mona steuerte.
„Sein wahrer Kurs mußte viel weiter leewärts gehen, wo-durch er an die Nordseite von Euba vor den Wind gekommenwäre," bemerkte der erste Lieutenant. „Ich wundere mich, daßEuch dieß nicht aufflel, Wallace, — Euch, einem solchen Feindevon Umwegen."
„Ich wußte es allerdings; aber wir trägen Leute laufen gernvor dem Winde ab, und ich mußte annehmen, dieß sei auch Ka-pitän Spike's Geschmack," versetzte der „Schiffsgentleman". „Nachmeinem Bedünken ist der Umstand, daß er sich so sehr sträubte, unsMehl abzulassen, bei der ganzen Sache das Verdächtigste."
Diese Unterhaltung ging aus der Campanje in Gegenwart desKapitäns vor sich, aber doch ein wenig abseits, so daß sie den Tonder Vertraulichkeit zweier Kameraden recht gut annehmen konnte.Kapitän Mull schien nicht hören zu sollen, was vorging, aber er
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