kam genau da heraus, wo der Dampfer gestanden hatte, als manihn an jenem Nachmittage zuerst ansichtig geworden.
Spike steuerte in westlicher Richtung, bis er ganz gewiß war,daß er die Insel zwischen sich und seinen Verfolgern hatte, worauser wendete und seinen Kurs verfolgte, indem er in einer leichtenBulinie in die offene See hinanslief.
Als die Sonne wieder cmporstieg, stand er bereits fünfzigMeilen südöstlich von Montank; der Kutter segelte nach Neu-Lon-don, wo Offiziere und Mannschaft mit sehr niedergeschlagenen Mie-nen an das Land traten; der Dampfer aber klapperte den Sundaufwärts, da der Kapitän überzeugt war, die Flüchtlinge müßtenin der Richtung zurückgekehrt sein, in welcher sic hcrabgekommen;seine Hoffnung aber, ihrer in jener Gegend noch habhaft zu wer-den, blieb unerfüllt.
Eine Woche war seit den am Schluffe des vorigen Kapitelserzählten Begebenheiten verflossen. Die Brigg war jetzt dem Ein-flüsse der Passatwinde hingcgeben, und da Spike südwärts vonKuba zu segeln wünschte, hatte er von den leichten Westwinden insoweit Nutzen gezogen, daß er recht nach ostwärts von der Mone-Durchsahrt zu stehen kam, die Meerenge, durch welche er seinenKurs nehmen wollte, um die Inseln zu erreichen.
Mistreß Budd hatte früh an diesem Morgen mit selbstgefälligerMiene auf dem Kapitänsverschlage Platz genommen, und schicktesich zum Häkeln an, denn einige ziemlich gelungene Versuche desKapitäns, sich ihr artig zu erweisen, hatten sie zu dem Entschlüssebewogen, ihm eine Börse zu häkeln. Biddy ging hin und her, umdie nöthige Seide herbeizuschaffen, denn ihre Gebieterin war seiteiniger Zeit in ihrem Geschmacke sehr schwierig geworden, und be-schäftigte sie bei allen solchen Gelegenheiten wenigstens um dieHälfte mehr, als früher. Rosa saß im Schatten des „Remisen-hausdeckes", und laß, während der schöne junge Maat keine dreiFuß von ihr entfernt, aber doch innerhalb des Heiligthums seiner