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Rosa schwieg, in Gedanken verloren; dann blickte sic empor nndsagte rasch, als wenn ihr plötzlich ein bedeutsamer Einfall in denSinn gekommen wäre:
„Kapitän Spike wurde also meinetwegen zu Rathe gezogen?"
„Allerdings, meine Liebe, und du Haft allen Grund, ihm rechtsehr dankbar zu sein. Er hat zuerst die Veränderung in deinemAussehen bemerkt nnd zu einer Seereise gerathcn. Seiner Behaup-tung zufolge war für dich nichts Besseres in der Welt, als See-hydropathie; nach Kapitän Spike's Bedenken ist deine Körperbe-schaffenheit im Grunde vortrefflich, aber deine hohe Färbung deutet,wie er sagt, ans einen Zustand hoher Erregung, der schon zu langeWurzel gefaßt hat."
„Ist Doctor Monson zu Nathe gezogen worden, Tante?"
„Ganz und gar nicht. Wie du weißt, sind die Doctorcn allegegen Hydropathie und Mesmerismus, nnd die magischen Telegra-phen, wie überhaupt gegen Alles, was rasch geht oder neu ist; wirhielten es daher für das Beste, ihn ganz zu übergehen."
„Und meine Tante Sprague?"
„Ja, sie ist zu Rathe gezogen worden, als Alles in's Steinegebracht war, und ich wußte, daß ihre Ansichten das nicht mehrungeschehen machen konnten, was bereits geschehen war. Sic istaber eines Seemanns Wittwe, wie ich, und hat einen hohen Begriffvon der Kraft der Seeluft."
„Wie cs scheint, war also Kapitän Spike in meinem Falle dereinzige Rathgeber?" /
„Ich gebe das gern zu, liebe Nosy. Kapitän Spike ist vondeinem Oheim erzogen worden, der mir oft sagte, welch' ein tüch-tiger Seemann er wäre. ,Da haben wir nun Spike/ sagte er unr-eines Tages, ,der seine Brigg fast sprechen gelehrt hat/ und deinOheim nannte eben diese Brigg Rose, und folglich eines der bestenSchiffe von der Welt, um Hydropathie darin zu brauchen."
„Ja, Tante," erwiederte Rosa, und spielte mit ihrer Feder,