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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
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selben Ehrgeiz in Bezug auf Alles, was das Schiffsleben betraf,welchen sie über dein Deck an den Tag gelegt hatte.

Dieser Umstand gewährte dem Kapitän großes Vergnügen,denn auf diese Weise blieb sie aus seinem Bereiche, und er konnteseinen Plänen um so ungehinderter Nachkommen.

Gegen nenn Uhr erschien jedoch die alte Dame auf dem Deck,da sic, wie es einer geschickten Sccfahrcrin ziemte, einen Blick ausdas Wetter werfen wollte, ehe sie sich zur Ruhe begab. Nicht we-nig war sie über das, was sic jetzt da sah, erstaunt, wie sie Rosaund Biddy zuflüsterte, die Beide an ihrer Seite standen, da sieohne Zweifel in fremden Wassern einer guten Lootscnschaft nichtentbehren wollten.

Die Molly Swash war noch unter ihren Segeln, obgleich siederen in diesem Augenblicke kaum bedurfte. Sie war unmittelbarvor Whitestone, und machte leichte Striche über die Durchfahrt,oder, wie man cs zu nennen pflegt, den Strom, ohne etwas Ande-res beigcsctzt zu haben, als ihr großes Fock- und Bcsansegel undden Klüver. Unter dieser Leinwand arbeitete sie wie ein Kreisel,und cs kam Spike zuweilen vor, als lief sie in Betracht seinerPläne viel zu schnell, denn der Nachtwiud hatte sich, wie gewöhn-lich, in die Segel gedrängt, bis sieden Wind hielten", wie dieFlasche das Wasser hält.

Darin war jedoch nichts, das die Aufmerksamkeit der See-mannswittwe in auffallender Weise anziehen konnte; denn ein Se-gel mehr oder weniger war für ihre nautischen Kenntnisse, so ein-dringend diese auch sein mochten, eine Erscheinung, aus welche siewenig Gewicht legte.

Ihr Staunen hatte seinen Grund darin, daß sie die Mann-schaft die Brigg nach vornen entkleiden, und in einen Schoonerumwandcln sah. Auch geschah dieß nicht unter der Hülle derNacht aus eine nachlässige und leichtfertige Weise. Man vollbrachtees im Gegentheile so trefflich, daß sich ein Seemann bei voller