Druckschrift 
18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
678
Einzelbild herunterladen
 

678

Ich konnte sehen, daß Grace durch diesen Beweis von Theil-nahme gerührt wurde, denn seit der Zeit, da meine Mutter nach demTode des Baters zuerst wieder nach der Stadt ging, hatte keinähnlicherMnstcrungStag mehr unter dem Clawbonny-Korps staitgefun-den. Zum Glück wirkte die ganze übrige Umgebung besänftigendauf meiner Schwester Lebensgeister und so lange sie, Lucy's Handin der ihrigen und den Bruder in der Nähe, auf dem Verdecksitzen und die wechselnde Landschaft betrachten konnte, mußte siesich doch nicht so ganz unglücklich fühlen.

Als der Waltingford um die Landspitze herumbog und in denFluß einfuhr, wurden die Schooten erleichtert, ein fliegendes Mars-nebst Leesegel eingesetzt, und so begann er in der Richtung nach denQuellen des Hudson hinaufzufahren.

Im Jahr 1803 bot der gepriesene Fluß, auf dem wir schifften,wenn er schon alle die natürlichen Schönheiten besaß, welche er nochheut zu Tage aufweist doch keineswegs dasselbe Gemälde regenLebens dar, wie wir es jetzt auf ihm gewahren. Dampfbooteerschienen erst vier Jahre später auf seiner Wasserfläche und dieReise hinauf zu den Quellen und wieder zurück dauerte häufig eineganze Woche.

Damals brauchte sich der Passagier nicht zu beeilen, sobald eineGlocke die Nachbarschaft aufstörte um an Bord zu rennen und sichseinen Weg durch einen rohen Haufen von Trägern, Kärrnern,Orangenweibern und Zeitungsjungen zu bahnen; man ließ eS nichtanstehen bis auf die letzten anderthalb Minuten, sondern schicktesein Gepäck häufig schon den Tag zuvor auf das Schiff: man brachteseinen Morgen mit Abschiednehmen zu und wenn man auf demSchiffe erschien, so geschah eS in der ruhigen Muße des Gebildeten,gar häufig mehrere Stunden vor der Abfahrt und nicht selten, umdie unwillkommene Nachricht zu vernehmen, daß letztere auf dennächsten Morgen verschoben sey.

Auch die Fahrt selbst, wie verschieden war sie von einer Dawpfboot-