Druckschrift 
18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
676
Einzelbild herunterladen
 

676

Die gewöhnlichen Schiffsleute waren froh, einmal Urlaub zu bekom-men und ich behielt Niemand am Bord als den Flußlootsen, denich nicht wohl entbehren konnte.

Dadurch wurde jede Gesellschaft aus der Kajüte entfernt,welche für unsere Umstände nicht wünschenSwerth war. Neb unddrei von den Clawbonny-Schwarzen waren hoch erfreut, an dem-Ausfluge Theil nehmen zu dürfen; mit dem Bischen Dienst, denman dabei von ihnen verlangte, waren alle mehr oder wenigervertraut. In der That, Marble, Neb und ich waren der Aufgabe,das Schiff zu besorgen, in jeder Beziehung vollkommen gewachsen;doch zogen wir vor, uns mit genügenden physischen Kräften vor-zusehen und ein Koch vollends war unentbehrlich Clawbonnymußte denselben in der Person der alten Dido liefern.

Gegen Mittag war die ganze Gesellschaft zum Eiuschiffen be-reit. Grace wurde nach der Werste gefahren und verfügte sich anBord der Schaluppe, gestützt von Lucy und mir, doch mehr ausFürsorge, als weil es gerade dringend nöthig war. UebrigenSwurde auf Anordnung des Arztes jede Vorsicht getroffen, um Auf-regung bei ihr zu vermeiden: so durften die Schwarzen ihreMißGrace" nicht bis ans Wasser begleiten, was sie gerne gethan hätte»sondern mußten zu Haus bleiben.

Nur CHIoe durste zu ihrer ungemeinen Freude ihrejunge Herrin" aus das Schiff begleiten. Wie oft hörte ich anjenem Tage- dasder Burscher!" ihr entwischen, wenn sie Neb'sHeldenthaten auf den verschiedenen Thcilen der Schaluppe mit an-sah. Es dauerte einige Zeit, bis ich mir die überflüssige Thätigkeitdes Schwarzen zu erklären vermochte; ich hatte sie anfangs demEifer in meiner Schwester Diensten zugeschrieben, konnte aber amEnde entdecken, daß Grace diese Ehre mit Chlve zu theilen hatte.

Sobald sich Alle« an Bord befand, wurden die Anker gelichtet:der Klüver war bald aufgehißt, und unter diesem kurzen Segelschwammen wir langsam, von einer lieblichen Südbrise begünstigt,