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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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ungewöhnlich starken Einfluß und ich fürchte, weder Deine nochAnderer Gesellschaft hätte diese Gefahr von ihr abwenden können.Doch dürfen wir noch nicht verzweifeln. Gefahr ist da das istda« rechte Wort; allein mit unserer Zärtlichkeit, mit der emsigstenPflege, bei gutem Rath und Allem, was wir Beide zur Hülfe aufzu-bieten vermögen, muß uns immer noch Hoffnung bleiben. Da jetztein geschickter Arzt hier ist, müssen wir gegen ihn offen handeln undihn Alles wissen lassen."

Eben hierüber wollte ich Dich um Rath fragen ich möchteso ungerne Grace'S heiligste Gefühle bloSstellen!"

O, man braucht sicher nicht so weit zu gehen," versetzteLucy mit rascher Empfindlichkeit;etwas vielmuß der Ber-muthung überlassen bleiben. Aber vr. Post muß wissen, daß dasGemüth dem Nebel zu Grunde liegt; ich fürchte nur, junge Damenkönnen selten das Vorhandenseyn eines solchen Leidens zugeben,ohne daß man es einer Schwäche dieser Art zuschreibt."

Das kommt von der Ueberzeugung, Lucy, daß euer Geschlechtso viel Herz besitzt eure Existenz sogar ist ja an Andere geknüpft."

Grace besitzt eine ungewöhnliche Tiefe der Empfindungdoch wollen wir für jetzt nicht weiter hievon sprechen, Miles. Ichweiß kaum, wie ich von meines Bruders Angelegenheit reden sollund Du mußt mir Zeit zum Nachdenken vergönnen. Da wir jetztwieder zu Clawbonny find, können wir einander nicht mehr langefremd bleiben."

Sie sprach diese Worte mit so süßem Ausdruck, daß ich hättenicderknien und ihre Schuhbänder küssen mögen und doch war siedabei so einfach, daß ein Mißverstehen unmöglich war. Jedenfallsdienten diese Worte dazu, dem Gespräch eine andere Wendung zugeben, und wir sprachen den übrigen Theil des Weges von derVergangenheit.

Lucy erzählte den Tod ihrer Muhme mit verschiedenen klei-nen Ncbenumstände», zum Beweis, wie lieb MrS. Bradfort sie