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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
621
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nicht vermocht, zu ihr in die Stadt zu kommen, während ihr eige-ner Wunsch, Clawbonny zu besuchen, fortwährend hiuauSgeschobenworden sey, da Ruprecht ihre Anwesenheit wegen so mancherGeschäftSanordnnngen für dringend nöthig erklärt habe,

Grace ist nicht so dcmüthig, wie ich es in alten Zeiten war,MileS," sagte das liebe Mädchen, indem sie mir halb traurig, halbvorwurfsvoll ins Gesicht schaute, während der volle Schein desLampenlichts auf ihre thräncnvolleu, zärtlichen Augen fiel,undich hoffe, Du wirst ihr schlimmes Beispiel nicht nachahmen wollen.Sie will uns fühlen lassen, daß sie Clawbonnr) als Heimath besitzt;ich habe ja aber niemals Anstand genommen, unsere Armulh einzu-gestehen, als ihr noch allein reich wäret."

Gott segne Dich, Lucy!" flüsterte ich, indem ich ihr mitFeuer die Hand drückte.Das kann's nicht seyn hast Duetwas über Grace's Gesundheit gehört?"

O, sie ist wohl, soviel ich weiß. Ruprecht sagt mir dasund ihre Briefe sind munter und freundlich wie immer, ohne einWort der Klage. Aber ich muß sie bald sehen. Grace Walling-ford und Lucy Hardinge wurden nicht geboren, um fern von ein-ander zu leben. Hier ist der Wagen; ich sehe Dich morgen, MileS beim Frühstück Punkt acht Uhr, nicht wahr?"

Das ist unmöglich. Ich gehe mit der ersten Morgenflut, d. h.um vier Uhr nach Clawbonny unter Segel und werde in derSchaluppe schlafen."

Major Merton hob Lucy in den Wagen und wir sagten uns guteNacht. Ich stand noch auf der untersten Stufe dcs Hauses undstarrte dem Wagen nach, während Ruprecht rasch von dannen ging.