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in den letzten zwanzig Jahren so oft gctödtet haben. — „Ja, ja,Niemand zweifelt daran; aber die Viner's sind alle so! Jedermann inunserem Welttheile weiß, was man von den Viner's zu halten hat."
„Ja das will ich glauben," meinte Johanna in ihrem schlep-pendem Tone. „Ich habe sagen hören, dieses John Viner's Vatersey einmal zu Boston von den Commons bis zum Fuße der Staats-straße in einem Athcm gelaufen, um einem Gläubiger eben diesesSohnes zu entgehen. — Letzterer hatte nämlich in seiner Jugendganz eigenes Unglück."
„Die Geschichte ist wenigstens theilwcise höchst wahrscheinlichrichtig," versetzte Wallacc; „ganz genau kann sie aber nicht so seyn,da der alte Herr blvS ein Bein hatte und also bei ihm vomLaufen keine Rede war. Es war vermuthlich der alte Tim Vl-ner, der, wie ich sagen hörte, in seiner Jugend wie ein Hirsch ge-rannt seyn soll."
„Nun ja, ich vermuthc, er rannte zu Pferd," fuhr Johannain demselben ruhigen, gedehnten Tone weiter fort. „Eines von Beidenmuß gejagt seyn — er oder das Pferd — sonst wäre man ja nichthinter die Geschichte gekommen."
Es sollte mich wundern, wenn Miß Johanna Hitchcor sich je-mals die Mühe genommen hätte, zu erfahren, wer denn eigentlichjenes man war! Ich kannte zufällig beide Viner's und kann ver-sichern, daß der Bericht mit den zwanzigtausend Dollars eine reineLuge war, denn -ich hatte den ganzen Bankrott mit allen Einzel-heiten von einem meiner früheren Schiffseigner erfahren, der alsbeträchtlicher Gläubiger zu den Gantbevollmächtigten gehörte. Un-ter diesen Umständen dachte ich, einen Wink darüber gebenzu müssen.
„Sind Sie auch ganz gewiß, Mr. Brigham, daß der vonIhnen erwähnte Umstand an dem Falliment von Viner u. Comp.Schuld war?" fragte ich.
„3a, ja, so ziemlich. Ich bin mit ihren Angelegenheiten