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„Ja, ja, Sir!"
So lautete der Bericht, welchen Marble mir später über denSchluß dieses Zwiegespräches mittheilte. Schlaf, Schlaf und nichtsals Schlaf! Nie hatten wohl Männer gründlicher der Ruhe ge-pflegt, als wir in den nächsten fünf Stunden thaten; das Schiffwar die ganze Zeit über so still, wie eine Kirche am Werktag.Ich selbst kann mit gutem Gewissen sagen, daß ich nichts hörteund von nichts wußte, bis ich durch ein heftiges Rütteln an derSchulter erweckt wurde.
Ich glaubte zu dem gewöhnlichen Nachtdienste aufgerufenworden zu seyn und richtete mich sogleich auf, wo ich denn fand,daß die Sonnenstrahlen mir durch die Kajütenfenster ins Gesichtschienen. Dieß hinderte mich für den Augenblick zu bemerken, daßich durch Kapitän Marble selbst aufgestört worden war. Letztererwartete so lange, bis er bemerkte, daß ich ihn verstehen konnte undsprach dann in ernstem, bedeutungsvollem Tone:
„Meuterei ist auf dem Schiff-, Miles! Versteht Ihr mich, Mr.Wallingford? — blutige Meuterei!"
„Meuterei, Kapitän Marble! Ihr setzt mich in Verwirrung,Sir — ich hätte gedacht, unsere Leute wären vollkommen zufrieden."
„Hum! man weiß nie, wird der Kupfcrheller Bild oderWappen zeigen. Als ich mich vergangene Nacht zur Ruhe legte,gedachte ich des sichersten Schlummers zu genießen, dessen ich michjemals zur See erfreut hatte — und jetzt erwache ich, um eineMeuterei zu finden!"
Natürlich stand ich im nächsten Augenblick ans den Füßen, ummich anzukleiden, nachdem ich zuerst die beiden andern Steuermänneran ihrem Lager aufgeweckt hatte.
„Aber wie könnt Ihr dieß nur wissen, Kapitän Marble?" be-gann ich, sobald ich wieder bei ihm war. „Ich höre keine Un-ordnung und das Schiff ist noch auf demselben Fleck, wie heute