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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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eines Schiffs einen auffallenderen Ausdruck von Trauer wahrge-nommen, denn unsere stetige, langsame Ausfahrt glich ganz dem Ab-treten von Leidtragenden, welche das Grab verlassen, nachdem sieeben das Poltern der ersten Erdscholle vernommen haben.

Marble sagte mir später, er habe Anfangs im Sinne gehabt,so lange in der Bai vor Anker zu bleiben, bis des armen KapitänWilliams Leiche sich zeige, was wahrscheinlich in den nächstenacht und vierzig Stunden geschehen wäre: allein die Besorguiß,vielleicht noch mehrere der Eingeborenen opfern zu müssen, habeihn veranlaßt, den verhängnißvollen Ort zu verlassen, ohne unseremwürdigen alten Kommandanten die letzte Ehre zu erweisen. Ichhabe immer bedauert, daß wir nicht länger blieben: denn ich glaube,auch wenn wir uns noch einen ganzen Monat im Hafen anfgehaltenhätten, so wäre uns doch gewiß kein Indianer mehr nahe gekommen.

Es war hoher Mittag, als das Schiff abermals auf die breiteWasserfläche des stillen OceanS hinaustrat: der Wind wehte ausSüdost, recht frisch und anhaltend, sobald wir vom Lande abge-steuert hatten. Gegen zwei Nhr mochten wir etwa zehn bis zwölfMeilen zurückgelegt haben, als Befehl gegeben wurde, alle Back-bordleesegcl einzusetzen und nun gings fort unter einem Walde vonSegeln gen Südwcsten. Jeder erkannte in dieser Aenderung denEntschluß, die Küste zu verlassen eine Maßregel, welche wirkeineswegs bedauerten, da unser Handel bis zu dem Augenblicke desUebersallS zwar ganz erfolgreich gewesen war. nach dem was vor-gcfallen, aber schwerlich weitere günstige Aussichten darbot.

Man hatte mich in der Sache bisher nicht um meinen Nath ge-fragt; als der zweite Steuermann aber die Wache hatte, wurde ich so-fort nach der Kajüte gerufen, und in das Geheimnis; unserer künf-tigen Bewegungen eingeweiht. Ich fand Marble am Kajütentischesitzend, und, Kapitän Williams' Schreibmappe geöffnet vor sich,mit Prüfung verschiedener Papiere beschäftigt.

Setzt Euch, Mr. Wallingford," sprach der neue Schiffsherr