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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
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um Abschaffung der Sklaverei vorzutragen. Wir Beide mußtenohne Zweifel in uns die Opfer des Schicksals erkennen.

Mit Sonnenaufgang ging die Krisis, von Wind und Flulhbegünstigt, unter Segel. Wir hatten jenseils Courtland-Streetvor Anker gelegen, und als das Schiff an der Batterie vorüberfuhr, bemerkte ich Ruprecht, der erst mit Tagesanbruch in demLootsenboote ans Land gegangen war, mit zwei weiblichen Gestal-ten, welche unsere Bewegungen beobachteten. Die Mädchen wagtennicht, mir mit den Taschentüchern znzuwehen: doch was verschlugmir das? wußte ich doch, daß ihre guten, frcnndlichen, zärt-lichen Wünsche mich geleiteten und der Gedanke an jenen kleinen Beweiseiner Zuneigung, welche Frauen so Wohl zu äußern wissen, erfülltemich de» ganzen übrige» Tag mit Wonne wie mit Trauer.

Die Krisis war ein ungewöhnlich guter Schncllsegler, ein besserersogar als der Tigris; sie war bls an die Wantknöpfe mit Kupferbeschlagen, hatte eben solche Bänder und ein festes eichenes Ge-bälks ein besseres Fahrzeug war noch nie aus den Werften derRepublik hervorgegangen. Onkel Sam hatte auch sie für seineneue Marine anzukausen versucht, war aber von den Eigenlhünrernsammt seinen verführerischen Anerbietungen zurückgewiesen worden,da diese unsere jetzige Reise im Auge hatten.

Kaum hatte das Schiff seine Segel entfaltet, als alle unsereMatrosen bemerkten:es führe einen tüchtigen Neiseschritt," wor-über wir wahrlich froh waren, da wir eine lauge Reise voruns hatten. Diese Eigenschaft war schon bei freiem Wind undruhigem Wasser bemerkbar, während solche, die das Schiff genaukannten, uns versicherten, daß seine starke Seite erst an einerBoleine und bei stürmischer See hervortrete d. h. daß es dannverglcichungSweise weit schneller als die meisten andern Schiffeunter ähnlichen Umständen segeln würde.

Trotz alle dem, wa« ich früher auf dem Oceane durchgemacht,