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wir ein Fahrzeug, das regelmäßig zwischen Boston und New-Dorkhin und her fuhr und nnserm zeitherigcn Schiffsherrn wohlbekanntwar, weshalb er uns an dessen Bord übersetzte und seinen Freundennoch anempfahl, uns ja recht gut zu behandeln. So erfuhren wirdenn auch an Bord der „Lovely LaSs"^ dieselbe gute Aufnahme,wie auf der Martha Wallis: wir wurden sämmtlich auf demHinterdeck einquartirt und erhielten Stockfisch mit trefflichem Rind-und Pöckelfleisch nebst Weißbrod und Zuckersaft meist aä libitumzu essen.
Auf letzterem Schiffe erfuhren wir auch die neuesten Nachrichtenüber den französischen Krieg und wie es jetzt im Lande zugehc.Am vierten Tage, nachdem wir das Fahrzeug betreten hatten, lan-deten Ruprecht und ich zu New-Dork in der Nähe des Peck'S-Slips**.Wir hatten auf Gottes weiter Erde Nichts unser zu nennen, alsworin wir eben gingen und standen — doch kümmerten wir unswenig darum, hatte ich doch zu Hause Alles im Neberfluß undauch Ruprecht war schon durch mich, und dann auch von Seitenseines Vaters, vor jedem Mangel gesichert.
Immerhin hatte ich übrigens das von Lucy empfangene Gold»och nicht ausgegeben. Als wir vom Tigris aus ins Boot stiegen, hatteich den Gürtel umgeschlungen, in welchem ich diesen kleine» Schatzverwahrte und trug diesen noch immer um den Leib: ich hatte dasGold seither immer als eine Art von Andenken an das liebe Mädchenaufbewahrt, sah aber nunmehr ein Mittel vor mir, es zu unsermNutzen zu verwenden, ohne übrigens Alles aufzubrauchen.
Ich wußte, daß unter all den Schwierigkeiten der gescheitesteKurs für mich der war, mich geradezu ins Hauptquartier zu ver-fügen. Ich erkundigte mich also nach der Adresse der Firma, welcheden John besaß oder vielmehr besessen hatte und begab mich so-
* »Lieblichen Maid."
" Wörtlich des „Scheffelschiffci", i,ie eine Oeffnung zwischen den Werstendaselbst genannt wird. D. U.