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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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das Schoß scheint aber auf jener Seite mehr nach dem östlichenKap hin eingeklemmt zu sein."

Haltet scharfen Ausguck, Herr, besonders schaut nach einerOeffnung zwischen den kleinen Inseln nach vorncn aus. Ich hoffestets noch, daß die Strömungen dort uns klaren Weg auf jenerSeite schaffen."

Diese Worte erklärten genau, was sich wirklich begab. DerSchooner lief entlang und streifte fast den Klippensanm des Vul-kans. Noswcll sah mit klopfendem Herzen hin, er glaubte, dasSchiff müsse jeden Augenblick scheitern, aber es lief klar ab.

Während dieser ganzen Zeit donnerte der Krater des Vulkansund eine Entladung folgte der andern, Flammen und pechschwarzerRauch erfüllten die Luft. Der Seelöwe entging, als er dem Krateram nächsten stand, mehrere Male nur mit Noth der Gefahr, dennSteine von einer Wucht, welche das Deck durchbrochen hätten, flo-gen auf das Eis zu seiner Seite; jene Hand aber, welche bisherso gnädig manchfache andere Nebel abgewcndct hatte, waltete auchjetzt rettend, und der Schooner trat unversehrt von der Insel ab.

Diese Rettung machte auf NoSwcll den tiefsten Eindruck. Biszu der neuesten Zeit war er gewöhnt gewesen, Dinge und Begeb-nisse als zufällig und naturgemäß zu betrachten. Diese hohleGleichgiltigkeit, der sich der Mensch im Glücke so gern überläßt,erstreckte sich selbst auf die erhabensten Erscheinungen der göttlichenAllmacht, denn unser Held sah in dem Himmelsgewölbe einer kla-ren Nacht nichts als funkelnde Lichter, welche dort lediglich aufge-hängt waren, um unsere dunkle Erde zu schmücken und zu erhellen.Wie anders blickte er aber jetzt auf die Gegenstände der Statur undihren Ursprung! War es auch nur ein Insekt, so sah sein Geistdessen wundervollen Bau, seine Schönheit, seinen Nutzen. JederStern war ihm nur das, was er, wie die Wissenschaft uns lehrt,wirklich ist, und die Macht des erhabenen Wesens, welches Alles