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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
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beschränkt, und man hatte aus vielen Gründen, besonders der Ge-sundheit wegen, freien Spielraum nöthig.

Noswell freute sich daher, so oft ein Vineyardcr den Wunschäußerte, das Wrack zu besuchen und einige Tage dort hinznbringen.Um diese Stimmung zu crmuthigen, sowie um sich zu vergewissern,wie es denen erging, welche jenen Aufenthalt gewählt hatten, statteteer Daggett einen Besuch ab und brachte selbst einige Nächte in derKajüte des Wracks hin.

Er überzeugte sich durch seine eigene Erfahrung, daß man, wennder Thermometer auf Null stand, recht behaglich dort leben könne,wie man cs aber aushalten werde, wenn die Kälte sich steigerte,schien ihm zweifelhaft.

Die Kajüte war klein und ei» sehr mäßiges Feuer in dem Koch-ofen erwärmte sie hinreichend, Daggett aber, ein stets vernünftiger,nachdenkender Manu, wenndie Wurzel alles Nebels" ihn nichtumstrickte, stimmte vollkommen mit seinen Ansichten in Betreff derNotwendigkeit überein, sparsam mit dem Holze zu verfahren unddie Leute abzuhärten. In keinem der beiden Schiffe wurde jeneOfenhockerei, welche so gewöhnlich in Amerika ist und die Hälfteder Winterkrankheiten des Klima'S Hervorrust, geduldet. Daggettsah ein, daß Roswell's oder vielmehr Stimsou's Anschlag klug seiund fügte sich ihm gern und mit dem besten Willen.

Während Gardiuer's Besuch auf dem Wrack besprachen unserezwei Kapitäne ihre Pläne für den Winter, während sie, sorgfältigeingehüllt, um die bloßgestclltercn Theile gegen den Frost zu schützen,sich auf dem Deck Bewegung machten. Jeder hatte eine Mützevon Seehundsfell, welche die Ohren und einen Theil des Gesichtesschützte, auch die Mannschaft war mit ähnlichen Kopfbedeckungenversehen worden.

Ich denke, wir dürfen dieß als ei» angenehmes Winterwettcrbetrachten," bemerkte Roswell,denn der Thermometer steht nurauf Null. Wie ich von Stimson hörte, war der Winter, welchen