nicht zu bemerken, denn das Eis blieb augenscheinlich so sest in dergroßen Bai stehen, als wenn es ursprünglich darin erstarrt wäre.
Obgleich aber der Wind auf einen kalten Punkt des Kompassesübersprang, stieg der Thermometer, und gegen Mittag thaute csauf allen Seiten, wohin die Strahlen der Sonne dringe» konnten.Dicß setzte die Mannschaft in de» Stand, mit mehr Behaglichkeitzu arbeiten, als dicß bei dem ungemein strengen Wetter möglichwar, man bemerkte, daß die große Kälte das Athemholcn sehr er-schwerte.
Man gelangte jetzt in das Innere des Wracks, indem man ei-nen regelmäßigen Zugang zu der großen Lucke durch das Eis haute.Der Schooner stand, von mächtigen Eisstücken gestützt, fast ganzaufrecht, rings um ihn waren große Höhlungen, welche der zufälligeEinsturz der riesigen Schollen gebildet hatte, die wie lebendigeGeschöpfe aus ihrem Elemente herausstiegcn. Man hätte meilen-weit in diesen Grotten fortwanderu können, ohne ein einziges Malan das Tageslicht zu kommen, sie waren aber kalt und unbehaglich,und boten unseren Abenteurern nichts Anziehendes dar, nachdem sieihre erste Neugier gestillt hatten.
Der Schooner war beim Aufstcigeu aus dem Wasser rauh be-handelt worden, als er aber auf dem Eise war, wurde er leicht undziemlich wohlbehalten höher gehoben. Mehrere mächtige Eisstücke,mehr von ähnlichen Massen, welche auf den Felsen ruhten, als vondem schweren Holze des Schiffes getragen, lagen an und über ihm.Diese Eisstücke bildeten eine Art Dach und boten Schutz gegen denWind, denn da, wo das Wrack lag, kamen die Südwestwinde brül-lend uni den Fuß des Berges und erstarrten das Mark in denKnochen.
Die Lage des Hauses war eine ganz andere. Hier bildeten dieHöhen ein Lee, welche sich über das ganze Kap und noch weiternach Westen hin erstreckte, während die Sonne mit all' der Kraft,welche sie in jener hohen Breite hatte, auf die Felsenplatte, auf das