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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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sie wird über uns verfügen, wie es in den Augen der unfehlbarenWeisheit das Beste ist. Auf jeden Fall glaube ich, Kapitän Gar'-ncr, es fei das Gerathenste, sofort zu verfahren, als ob wir denWinter hier bleiben müßten. Nach meinem Bedünkcn könnte diesesHaus für uns Alle in einem solchen Falle behaglicher hcrgerichtetwerden, als unser Schiff, denn nicht nur hatten wir mebr Raum,sondern könnten auch so viel Feuer haben, als wir brauchen, undmehr, als wir Brennholz dazu finden können."

Ja, dieß ist die Schwierigkeit, Stephan. Wo sollen wir füreinen ganzen Polar-Winter auch nur zu einem Feuer Holz hcr-nchmen?"

Wir müssen sparsam sein, Herr, und bedächtig, und uns sowarm erhalten, als es durch Bewegung und Thätigkeit möglich ist.Ich habe bereits einmal, in einem kleinen Maßstabe freilich, einenVorgeschmack davon gehabt, und weiß in mancher Hinsicht, was zuthun ist. Vor Allem muß die Mannschaft sich so reinlich halten,als es mittelst Wasser nur möglich ist, Unreinlichkeit steigert stetsdie Kälte, und das Wasser muß so kalt sein, als der Mensch es nurertragen kann. Dadurch wird innerlich Alles in rege Thätigkeitgesetzt, und die Wärme, wenn man so sagen darf, aus dem Her-zen herausgebracht. Das ist mein Gesetz in Betreff des Warm-haltcns, Herr."

Es ist gewiß ein sehr zweckmäßiges, Stephan," antworteteRoswcll,und wir wollen uns dieß merken. Was die Oesen be-trifft, so haben wir keinen Mangel daran, einer ist in dem Hause,und zwar ein guter, großer Ofen, dann ist einer in jeder Kajüte,die zwei Kochöfcn nicht zu erwähnen. Wenn wir Holz für sie allehätten, würde ich hinsichtlich der Kälte unbesorgt sein."

Wir haben ja das Wrack, Herr. Wenn man es zusammen-schlägt, haben wir, denke ich, Holz genug, um den Winter auszu-dauern. "

Roswell antwortete nicht, blickte den Bootsteurcr aber eine