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„Ei, wie es heute gewesen ist. Die Teufel müssen über dasWasser kommen, um Athem zu holen, und die Küste entlangwird sich schon Beute finden. So lange wir auf der Insel sind,haben wir nie in zwei Tagen gethan, was diesen Morgen voll-bracht wurde."
„Sehr wahr, was wird Eure morgige Arbeit aber werth sei»?Ich will jedoch Kapitän Daggett berichten, was Ihr mir aufgetra-gen habt, und hören, was er von der Sache denkt. Nach meinerAnsicht ist er entschlossen, den Befehl über sein Schiff zu behalten,bis er in Holmes' Hole einläuft."
Hayard ging seines Wegs, und schüttelte bedenklich den Kopf,als er weiter schritt. Auch hatte er sich nicht getäuscht, wenn er er-wartete , Daggett werde heftig zürnen. Dieser erfahrene Robbcn-jäger schickte nach seinem Maat, und gab ihm bald zu verstehen,daß er noch sein Befehlshaber sei.
So wenig streng auch gewöhnlich die Mannszucht auf solchenGenossenschafts-Schiffen gehandhabt zu werden pflegt, befindet sichdoch in der Regel ein Mann au Bord, welcher das Ansehen, dasGesetz und Vertrag zumal ibm cinräumcn, zu behaupten weiß.Macy wurde beschickt, getadelt und mit Entsetzung von seinerStelle bedroht, wenn er cs wieder wagte, seinen Befehlen zuwiderzu handeln. Wie cs gewöhnlich in solchen Fällen zu geschehenpflegt, zeigte der Sünder sich reumüthig und versprach für die Zu-kunft Gehorsam.
Das Unglück war aber geschehen. Der Robbenfang war nichtmehr das regelmäßige, systematische Geschäft, welches es auf die-ser Insel gewesen, sondern wurde unstät und zufällig. Zuweilenhatten die Leute Glück, dann kamen wieder Tage, wo nicht ein ein-ziges Thier zu sehen war. Der Vineyarder Schooner war erstzur Hälfte gefüllt, und die günstige Jahreszeit nahte raschihrem Ende.
Roswell war ganz reisefertig, und begann bei dem Ge-