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geschlossen hatte», allein ohne das geringste Geräusch und ohne Kra-chen des Eises.
„Es scheint nun gewiß, Daggctt, daß wir Euch klar machen!"rief Roswell mit herzlichem Wohlwollen und ohne in diesem Au-genblicke edelmiithiger Aufopferung der wechselseitigen Bestrebungenund Ansprüche auch nur zu gedenken. „Ich weiß, was Ihr vor-habt, mein guter Freund — habe cs von vornherein geahnt. Je-nes Hochland ist der Fleck, welchen Ihr sucht, und entlang der Nord-küste jener Insel find See-Elephanten, Löwen, Hunde, Bären undandere Thiere in solcher Menge, daß man alle Schiffe die je ausVinevard ausgelaufen sind, damit füllen kann."
„Das klingt herzlich, Gar'ner," versetzte Daggctt und drückteunserem jungen Kapitän die Hand mit Wärme, „und so liebe iches. Der Robbenfang ist ein geselliges Geschäft, und ein Schiffsollte sich nie allein in diese hohen Breiten wagen. Den Erfah-rensten und Besonnensten können hier Unfälle treffen, und Ihr seht,wie es mir ergangen ist, denn die Wahrheit zu sagen, wir sind demVerderben knapp entronnen."
Der Leser wird sich erinnern, daß Alles, was Daggctt hiervorbrachte, aus dem Munde eines Mannes kam, dessen Schiff aufdem Eise und seitwärts lag, so daß es ziemlich schwer war, sich aufdem Deck zu bewegen, sowie es sich denn überhaupt in einem Zu-stande befand, welcher die Hälfte der Seefahrer dieser Welt zurVerzweiflung gebracht hätte. Dieß war jedoch bei Daggctt nichtder Fall. Sieben tausend Meilen von der Heimath, allein, in einerunbekannten See, und ungewiß, ob er den Ort, welchen er suchte,jemals finden würde, hatte dieser Mann sich unter Bergen und Fel-dern von Eis vielleicht mit wenigen Zögern und Widerstreben fort-gedrängt, als ein Stutzer sich den Gefahren eines Straßenüber-gangs aussetzen würde, wenn der Regen das Pflaster ein wenig be-feuchtet hat. Selbst in dem Augenblicke, wo sein Schiff auf dasEis hingelegt und er gewiß sein mußte, daß es eine starke Quct-