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„Dieß wird eine herrliche Jagd für uns abgeben, MeisterStephan," sagte Noswell zu seinem Gefährten, und rieb sich dieHände vor Vergnügen. „Ein Monat tüchtiger Arbeit, und unserSchooner wird voll sein, und wir können vor der Tag- und Nacht-gleiche wieder abreiscn. Wenn ich mich nicht irre, sehe ich dortdrüben Gebeine von Scelöwcn oder Robben irgend einer Art zer-streut liegen, als wären Menschen dort an diesen Geschöpfen ge-wesen. "
„Ihr habt ganz recht, Kapitän Gar'uer, so entlegen diese Inselauch ist, — und ich habe noch nie von diesem Platze gehört, ob-gleich ich ein alter Nobbenjäger bin, — aber, so entlegen dieseInsel auch ist, so sind wir doch nicht die Ersten, welche hier jagen.Es waren schon Robbenschlägen hier, und zwar längstens vor zweiJahren, und sie haben eine gute Ladung eingenommen, verlaßtEuch darauf."
Da dieß nur mit dem Berichte Daggett's übcreiustimmte, warRoswell nicht überrascht, er sah im Gcgentbeile darin eine Bestäti-alles dessen, was Daggett angegeben hatte, und glaubte sich nunum so eher der Hoffnung hingebcn zu dürfen, seine Reise in allenBeziehungen mit Erfolg gekrönt zu sehen.
Während Roswell auf den Klippen war, faßte er die Oertlich-keitcn aufmerksam in das Auge, um im Stande zu sein, seine Be-fehle mit Umsicht und Bestimmtheit zu geben. Der Schoonermachte bereits kurze Gänge, um dicht au die Insel hcrantreten zukönnen, wie ein Signal ihm bedeutet hatte, und der zweite Maatruderte an dem Eingänge des kleinen Hafens hinaus, um Lotsen-dienste zu thuu.
Ehe der Kapitän von der Höhe der nördlichen Barre herabge-stiegen war, kam das Schiff schon unter seinem Klüver herein, dennes hatte den Wind fast spiegelwärts, und ließ an passenden Punk-ten zwei Anker fallen.
Die Freude strahlte jetzt aus jedem Gesichte. Man hatte an